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NEUES DENKEN - NEUES LEBEN
Humanistisch-christliches Denken und christliche Lebensgestaltung

 

Liebe Besucherin,
lieber Besucher meiner Homepage!

Zu Beginn ein ermutigendes Wort aus der Bibel. Jesus von Nazaret sagt:

“Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.

Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!”

(aus dem Evangelium nach Markus 1,15)

Was heißt aber nun “Umkehr” im eigentlichen Sinne? Dazu ein kurzer Hinweis aus Wikipedia:
Das griechische Wort, das im Neuen Testament mit Buße übersetzt wird, ist μετάνοια metanoia, von νοεῖν noein, „denken“ und μετά meta, „um“ oder „nach“, wörtlich also etwa: „Umdenken, Sinnesänderung, Umkehr des Denkens“.
Wenn ich nun persönlich Jesu Wort Vertrauen schenke, dann bedeutet das, ich selbst muss damit beginnen grundlegend umzudenken. Da dem Handeln das Denken normalerweise vorausgehen sollte, gilt der Satz:

DENKEN VERÄNDERT DIE WELT!

Ein Weiteres ist Jesu klares Wort, dass ich an das “Evangelium” glauben soll und nicht an alles Mögliche, wie Fortschritt, Technik, Geld, Wachstum, Erfolg, ... - auch nicht an das Böse oder den Teufel (höchstens sehr ernst nehmen). Das Evangelium Jesu ist die Botschaft vom ”Reich Gottes” - nicht mehr und nicht weniger. Daher auch Jesu Wort:

„Euch aber muß es zuerst
um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen;
dann wird euch alles andere dazugegeben“
(aus dem Evangelium nach Matthäus 6,33)

Was wollen wir denn mehr? Jesu sagt uns wo unser Umdenken ansetzen muss. Es soll beim ”Königtum Gottes und seiner Gerechtigkeit” ansetzen und er gibt uns zudem die berechtigte Hoffnung, dass alles andere sich dann ganz von selbst ergeben wird. Wir müssen ihm nur dieses Vertrauen entgegenbringen. Diesbezüglich vertraue ich jedenfalls Jesus ganz und gar, denn er weiß wovon er spricht und er kennt die göttliche Ordnung wie kein anderer.
In der Ordnung Gottes, also der "Schöpfung”, sind für uns Menschen die Themen “Heil” und “Erlösung” von zentraler Bedeutung.
"Schöpfung" ist für mich persönlich der beste und allumfassendste Begriff für sogenanntes "Gottvertrauen”. Wenn wir "Schöpfung" sagen, dann sprechen wir letztlich damit  eine All umfassende Größe an, die bei weitem das Vermögen unserer  Vernunft übersteigt. Es geht hier um eine unbegreifliche Größe, die nur noch das Vermögen unseres Vertrauens zu erahnen vermag. Letzten Endes liegt für den Gläubigen wie auch den Gerechten "Alles" in "Gottes Hand".
Von daher ist "Schöpfung" nun ein erster "Eckstein des Glaubens" (Ps 118,22; Mt 21,42), der dem nachdenklichen Leser den untrennbaren inneren Zusammenhang von "Reich Gottes und Jesus Christus" oder “Heil und Erlösung” bewusst machen soll und andererseits auch zur klareren Unterscheidung und eigentlichen Bedeutung der Begriffe “Heil” und “Erlösung” beiträgt.

.. hoffentlich ist für Sie / für Dich die "Schöpfung" nun kein "Stolperstein", sondern vielmehr ein vertrauenswürdiger "Eckstein", ... vielleicht ein erster Schritt zum “Umdenken” (Mk 1,15)!

 

ECKSTEINE DES GLAUBENS

 

 

SCHÖPFUNG


Wir sehnen uns nach Heil,
nicht nur nach Erlösung!

Erlösung gibt es nicht ohne Heil,
und Heil gibt es nicht ohne Erlösung.

Das Heil geht der Erlösung voraus.
Heil ist das Ziel, Erlösung der Weg.

Heil wohnt in der Liebe, Erlösung in der Würde.

Heil braucht Vertrauen, Erlösung braucht Vernunft.
Heil gibt Heimat, Erlösung Orientierung.
Wir hoffen auf Heil und denken an Erlösung.
Heil vollendet, Erlösung ordnet.

Heil spendet Kraft, Erlösung Trost.
Heil finden wir im Leben, Erlösung im Tod.
Heil kommt von Erwartung, Erlösung von Erinnerung.
Heil feiern wir an Weihnacht, Erlösung an Ostern.

Heil sehen wir im Stern, Erlösung im Kreuz.
Heil wird zur Verheißung, Erlösung zur Vorsehung.
Heil bedarf der Verkündigung, Erlösung der Lehre.
Das Evangelium heilt, die Kirche erlöst.

Gottes Reich bringt das Heil und Gottes Gerechtigkeit bringt die Erlösung.
Dieser Glaube ist unser Heil und Jesus Christus ist unser Erlöser.

 

 

 

Gott
 
Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.

Im Ende war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.


(In Anlehnung an das Evangelium nach Johannes 1,1
und P. Teilhard de Chardins: “Von Alpha bis Omega”;
vgl. dazu in seinem Buch “Der Mensch im Kosmos” unter Epilog)

Erde

Welt

Die Zahl ist das Wesen aller Dinge!*
Der Mensch ist das Maß aller Dinge!**
Der Logos ist die Ordnung aller Dinge!
Der Christus ist die Einheit aller Dinge!
(*Pythagoras; **Protagoras
)

MenschMensch

Da gibt es den Sternenhimmel über mir,
also den Kosmos.*
Da gibt es das Grab unter mir,
also den Tod.
Und da gibt es die Menschheit in mir,
also Würde und Liebe.*
Wer bin ICH, GOTT,
dass DU meiner gedenkst?**


(*vgl. dazu Immanuel Kant,  Beschluß in KpV;
**vgl. dazu Psalm 8)

 

Es grüßt Sie
in christlicher Verbundenheit

Franz Josef Eisend