DENK4 DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST

 

Sternenmantel

 

“Seh' ich den Himmel, das Werk deiner Finger,
Mond und Sterne, die du befestigt:
Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst,
des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als GOTT,
hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.”

(Ps 8,4-6)

 

 

 

 

DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST
Gott ist sowohl Würde als auch Liebe

 

oder

Von der Würde und Liebe
eines Christenmenschen
Die katholische Antwort auf Martin Luthers:
“Von der Freiheit eines Christenmenschen”

 

oder

 Der “STERNENMANTEL”
und seine wahre Bedeutung für Kirche und Staat

 

 

 

Liebe Leserin,
lieber Leser!


Herzlich Willkommen
auf dieser “Sternenmantel”-Seite
meiner Homepage!

 

 

»Nicht viel lesen, sondern 
gut Ding viel und oft lesen
 macht fromm und klug dazu.«

(Martin Luther)

 

 


Mein zentrales Anliegen

Folgende zwei Thesen möchte ich mit dieser Homepage in die öffentliche Diskussion einbringen:

Erstens:

Der “Sternenmantel” und Artikel 1,1 GG
stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang.
Der Artikel 1,1 GG ist sozusagen die Demokratisierung der ursprünglich “kaiserlichen Würde”.
Der Sternenmantel steht als weltliches Symbol für diesen “Kaiser-Artikel” in unserem Gundgesetz und für die Achtung und den Schutz der Menschenwürde als verbindende Werte-Grundlage Europas.
 

Zweitens:

“Gottes Heilsgeschichte” und Artikel 1,1 GG
sollten für Christen als untrennbare Einheit verstanden werden.
Der Artikel 1,1 GG ist für Christen als “Gottes Wort” zu verstehen und ist von daher die Keimzelle für die Erneuerung unseres Glaubens in Christus und damit auch die erneute Bestätigung von Gottes ewigen und treuen Bund in unserer Zeit.
So steht der Sternenmantel  zudem auch als religöses Symbol für diesen vorstaatlichen “Artikel von Gottes Gnaden”.

 

Begründung:

Zur tragenden Bedeutung meines Anliegens ein Wort von Papst Benedikt XVI.:
"Die Unantastbarkeit der Menschenwürde sollte der Pfeiler ethischer Ordnungen werden, an dem nicht gerüttelt wird. Nur wenn der Mensch sich selbst als Endzweck anerkennt und nur wenn der Mensch dem Menschen heilig und unantastbar ist, können wir einander vertrauen und miteinander im Frieden leben."
(aus: J. Ratzinger: Werte in Zeiten des Umbruchs. Die Herausforderungen der Zukunft bestehen.
[gebundene Ausgabe, Freiburg i. Breisgau 2005], S. 97)

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Mein Reden für eine gemeinsame und alles verbindende Grundlage:

Suchet zuerst die Würde des Menschen zu schützen und zu achten
und alles andere, was ihr zu einem Leben in Fülle braucht,
wird euch hinzu gegeben werden.
(in Anlehnung an Mt 6,33)

 

 

Mein Reden wider dem Zeitgeist und seiner großen Lebenslügen:
 

Euch wurde gesagt: Zeit ist Geld!
Ich aber sage euch: Geld ist Zeit!
 

Euch wurde gesagt: Vertrauen ist gut! Kontrolle ist aber besser!
Ich aber sage euch: Kontrolle ist wichtig! Vertrauen ist aber wichtiger!
 

Euch wurde gesagt: Wir arbeiten, um zu leben!
Ich aber sage euch: Wir leben, um zu arbeiten!
 

Euch wurde gesagt: Wir leben, um zu sterben!
Ich aber sage euch: Wir sterben, um zu leben!

 

 

Meine Fragen an alle Menschen guten Willens
 

    • Was haben die Kaiser
      des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation)
      mit dem Artikel 1,1 GG zu tun?
       
    • Was haben wir deutschen Staatsbürger
      mit dem Artikel 1,1 GG zu tun?
       
    • Was haben die Staaten Europas/dieser Welt
      mit dem Artikel 1,1 GG zu tun?
       
    • Was hat der Papst in Rom
      mit dem Artikel 1,1 GG zu tun?

 

 

Meine (realpolitische) Vision für alle Menschen guten Willens:
 

    • „Würde und Liebe“ sind das einzig wirksame Penzillin
      für den an Sozial- und Solidaritätsschwäche erkrankten Volkskörper!
       
    • Diese “Medizin Gottes” führt uns früher oder später wie von selbst zur Einführung des Familienwahlrechts in Deutschland.
       
    • Damit wird der notwendige Selbstheilungsprozess in unserer kranken Gesellschaft eingeleitet !
       
    • Wenn unser Land von innen her gesundet ist, dann können wir endlich auch kraftvoll für ein geeintes und gesundes Europa eintreten!

 

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Bedarf es dazu eines neuen Glaubens?

Sehen Sie und prüfen Sie doch am Besten selbst.
Dazu ein paar grundlegende Aussagen, wo und wie sich Gott,
meiner Einsicht nach, dem Menschen durch Erkenntnis und Glaube offenbart:

GOTT ist der Unendliche.
Daher erkenne ich IHN durch den Raum.

GOTT ist der Gleiche.
Daher erkenne ich IHN durch den Tod.

GOTT ist der Ewige.
Daher erkenne ich IHN durch die Zeit.

GOTT ist der Eine.
Daher erkenne ich IHN durch das Leben.

oder:

”Denn was man von Gott erkennen kann, ist ihnen offenbar;
Gott hat es ihnen offenbart.
Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit
an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen,
seine ewige Macht und Gottheit.”

(Röm 1,19-20)

 

GOTT ist mein Schicksal.
Daher trage ich mit Besonnenheit mein Schicksal.

GOTT ist meine Würde.
Daher schütze ich mit Gerechtigkeit meine Würde.

GOTT ist meine Freiheit.
Daher entfalte ich mit Klugheit meine Freiheit.

GOTT ist meine Liebe.
Daher verschenke ich mit Tapferkeit meine Liebe.

oder:

“Ich und der Vater sind eins.”
(Joh 10,30)


oder etwas ausführlicher:

“Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin,
sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast.
Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast;
denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir.
So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt,
daß du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich.
Vater, ich will, daß alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin.
Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast,
weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.
Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt,
ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt,
daß du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht
und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe,
mit der du mich geliebt hast,
in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.”

(Joh 17,21-26)

 

Soweit die äußere und innere/die objektive und subjektive Offenbarung Gottes.
Was sagt Ihnen die Vernunft und Ihr Glaube bei dieser Betrachtungsweise?
Gibt es da einen Widerspruch zwischen Glauben und Vernunft?
Ein neuer Glaube?
Nein!
Allerdings bedarf es der vernünftigen Erneuerung des christlichen Glaubens!

D.h. der Christenmensch von heute, muss sich auf ein Neues intensiv darum bemühen, Gottes ewigen und treuen Bund wieder völliges Vertrauen zu schenken. Von daher wird für Christen durchaus ein mutiger “Sprung in den Glauben” nötig sein, um es mit einem Wort des dänischen Philosophen S. Kierkegaard zu sagen. Aber es gilt letzten Endes auch hier der Prüfstein der Wahrheit. Jesus sagt dazu:

“Ihr werdet die Wahrheit erkennen,
und die Wahrheit wird euch frei machen.”

(Joh 8,32)

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Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser!

Falls Sie diese vernünftige Offenbarung Gottes etwas nachvollziehen können, dann werden Sie wohl auch einen Zugang zum eigentlichen Anliegen meiner Hompage finden. Mittels einer ganzheitlichen und völlig neuen Zusammenschau der Begriffe von “Würde und Liebe”, möchte ich Sie recht herzlich dazu einladen, “Christus” für unsere Zeit neu zu entdecken.
In der Auseinandersetzung mit diesem Christus in “Würde und Liebe”, werden Sie dann an sich selbst feststellen, dass Sie aus einer völlig neuen Perspektive heraus anfangen, Gottes Heilsgeschichte zu betrachten. Diese neue Sichtweise wird Ihnen schließlich als Frohe Botschaft Ihr Herz mit Freude erfüllen - einer Freude, die von Gott kommt und befreit.

In gewisser Weise handelt es sich bei dieser Christus-Schau in Würde und Liebe, um den unkonventionellen Versuch einer Zusammenführung der beiden Antrittsenzykliken von Papst Johannes Paul II. ( “Würde” = “Redemptor hominis”, 1979) und von Papst Benedikt XVI. (“Liebe” = “Deus caritas est”, 2005). Daher auch der Glaubenssatz:
DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST!



Es geht hier letztendlich auch um die Suche des Menschen nach Gott.
So steht diese Auseinandersetzung mit “Würde und Liebe” neben vielen anderen möglichen Weisen der Gottes-Suche. Die “Vernunft” des Menschen ist jedoch von Gott gewollt. Daher bemühe ich mich hier um einen vernünftigen Weg, damit Glaube und Vernunft bei der Suche nach Gott auch im Einklang bleiben.

Das befreiende Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, hat meiner Einsicht nach, gerade im Artikel 1,1 GG eine vernünftige und zeitgemäße Bündelung erfahren. So steht auch der “Sternenmantel” als gar treffliches Symbol dafür, denn er umspannt im wahrsten Sinne des Wortes auf geheimnisvolle Weise, die Geschichte Gottes mit uns Menschen, indem er unseren Blick unmittelbar auf die Würde des Menschen lenkt. Seine unvergleichliche symbolische Kraft spricht seit tausend Jahren davon und übt daher nicht ohne tieferen Grund bis heute, große Faszination auf seine ungezählten Betrachter aus.

Weiterhin möchte ich Sie auch zum offenen und aufrichtigen Dialog über die Mitte des christlichen Glaubens, also Christus, ermutigen.
Meiner Erfahrung nach, ist es für einen solchen Glaubens-Dialog von großer Wichtigkeit, gleich von Anfang an unmissverständlich zu sagen, von welchem Ort aus man etwas versucht darzulegen.

Daher nun kurz mein Glaubens-Standpunkt:
Mein Glaube wurzelt fest im Christentum römisch-katholischer Herkunft.
Das Evangelium Jesu Christi ist für mich daher diese wahrlich lebendige Mischung von Gottes Wort aus der Bibel und kirchlicher Tradition.
 

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser!

Sie werden beim aufmerksamen Lesen dieser Internetseiten wohl schnell feststellen, dass es mir bei dieser neuen Betrachtung von “Christus” und der damit einhergehenden Offenbarung der “göttlichen Dimension” des Artikel 1,1 GG, um ein wahrlich großes Anliegen und Vorhaben geht. Sehen Sie es mir deshalb bitte nach, wenn die umfassende Darstellung von “Würde und Liebe” nicht immer gleich gelingt.
Ich bin mir aber sicher, dass im Laufe der Zeit die Gedanken noch klarer werden und ich dann auch die richtigen und passenden Worte für “Christus” und der damit einhergehenden befreienden Botschaft finde.

Über konstruktive Anregungen und kritische Hinweise würde ich mich natürlich besonders freuen - denn Ihre Beiträge sind wohl die besten “Schleifsteine” für meine serendipitätische Art und Weise, nach den passenden Worten zu suchen.

In christlicher Verbundenheit
Franz Eisend

 

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Bemerkung zur gegenwärtigen Tendenz einer verengten “Gott-Suche”:

Was Menschen im Glauben verbindet, besser verbinden sollte, ist doch die gemeinsame Suche nach Gott. Die gemeinsame Suche nach Gott muss insbesondere im christlichen Glauben vorausgesetzt werden. Davon spricht in der Geschichte der Menschheit vor allem eine Kirche als Ecclesia semper reformanda.

Auch wenn für das Volk Gottes gegenwärtig in der Tat grundlegende Veränderungen anstehen, so sehe ich in den heutigen Versuchen, Orientierung im Glauben zu finden, große Probleme auf uns zukommen. Auf den ersten Blick mag es durchaus sehr erfrischend wirken, welche “Lebendigkeit” vor allem aus charismatischen Gemeinden uns entgegenkommt.
Aber ist das wirklich alles von Gott gewollt? Könnte es nicht auch ein Verrat an Gottes Wort sein, dass Menschen durch sogenannte Hypes in ein äußerst fragwürdiges christliches Selbstverständnis hineingezogen werden. Sind diese massenmedial erzeugten Soge, die Menschen einfach mitreißen, weil eine Welle religiöser Gefühle oft alle Vernunft hinwegspült, nicht eher eine äußerst bedenkliche Manipulation am Menschen? Wird hier die Suche des Menschen nach Gott, nicht grob fahrlässig vereinnahmt und funktionalisiert?

Schon der Apostel Paulus spricht seinen, ganz vom Geist Gottes erfüllten Zeitgenossen, ins Gewissen. Er verweist auf den vernünftigen Anspruch, den ein Christenmensch haben sollte. Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth:
“Doch vor der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit Verstand reden, um auch andere zu unterweisen, als zehntausend Worte in Zungen stammeln. Seid doch nicht Kinder an Einsicht, Brüder! Seid Unmündige an Bosheit, an Einsicht aber seid reife Menschen!” (1Kor 14,19-20)

Es erscheint mir deshalb auch geboten, auf das zunehmend sogenannte “pfingstlerische Reden” vieler evangelikaler Gruppierungen hinzuweisen. Dient dieses teilweise sehr einengende und oft jeder Vernunft bare Reden von Gott wirklich noch verantwortbarer Lebensentwürfe? Dient dieses von Menschen vereinseitigte Wort Gottes wirklich einer Lebensgestaltung, welche sich hilfreich und befreiend zugleich im Alltag der Menschen bewährt (vgl. dazu beispielsweise extreme Entwicklungen insbesondere innerhalb sogenannter “Erweckungskirchen” in den USA oder im Kongo, ..)?
Persönlich allerdings bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass es sich da eher um eine neue Form von gefährlicher Anmaßung einzelner im Namen Gottes handelt. Diese charismatisch veranlagten Menschen versuchen ihre “Berufung” dadurch zu legitimeren, indem sie behaupten, dass sich ihnen beim Lesen der Bibel “Jesus” höchstpersönlich durch “Privat-Offenbarung” mitteilte.
Spricht hier nicht aber eher der Zeitgeist in seiner ganzen Überheblichkeit? Wer kann denn ernsthaft von diesen sogenannten “Propheten” behaupten, dass die vielen Generationen von Menschen, die sich vorher ebenfalls sehr gründlich mit Gottes Wort auseinander gesetzt haben, für uns nicht mehr wichtig sind? Klingt es nicht eher nach unverfrorener Ignoranz, einfach zu behaupten, dass die “Gott-Sucher” früherer Generationen für die heutige Suche des Menschen nach Gottes Wahrheit ohne Bedeutung sind? Was wären wir denn ohne die Kirchenväter, ohne die christlichen Märtyrer und Heiligen, ohne die Theologie eines Thomas von Aquin, aber auch ohne einen Benedikt von Nursia, einen Franz von Assisi oder den Mystiker Meister Eckhart, oder einen Martin Luther, um nur ein paar Namen zu nennen?
Vor allem im Bezug auf Religion sind wir doch erst einmal alle nur Epigonen, d.h., dass wir alle irgendwie auf den Schultern unserer Vorfahren stehen. (z.B. wird in einem anderen Kontext, dieses “auf der Schulter des anderen stehen” sehr anschaulich in der afrikanischen Kunst mit sogenannten “Lebensbäumen” thematisiert)
Es mag ja sein, dass vielen Menschen diese überaus großen Gnade der Gottesunmittelbarkeit zuteil wurde und wird. Aber dass man von Gott unmittelbar zum Propheten oder Priester berufen wird, das ist wohl eher die Ausnahme und in der Tat dann auch von ganz anderer Qualität, als das, was da zur Zeit von selbsternannten Propheten im Namen Jesu alles gesagt, behauptet und getan wird!


Daher gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen:

Der wahre Prophet spricht wie einer, der zwar eine wirklich große Ahnung von Gott hat, aber dennoch weiterhin auf der Suche nach Gott ist!
Der wahre Prophet ermutigt die Menschen dazu, ganz auf Gottes treuen und ewigen Bund zu vertrauen. Denn nur in einem völligen Vertrauen auf Gottes Verheißung, wird uns auch Gottes Heil zuteil. Die Verkündigung von Gottes Wort durch den wahren Propheten, ist wie der gute Samen, der im Herzen des Menschen auf fruchtbaren Boden fällt, zu keimen beginnt und eines Tages reiche Frucht bringt.

Der falsche Prophet spricht dagegen wie einer, der Gott anscheinend schon ganz gefunden hat und darum nicht mehr auf der Suche nach Gott ist. Er glaubt in seiner törichten Verblendung, dass er von Gott schon alles weiß, denn “Jesus” hat es ihm ja höchstpersönlich offenbart!
Der falsche Prophet entmutigt die Menschen und erfüllt ihre Herzen mit krankhafter Enge, also mit Angst, Mißtrauen, Zweifel und Unvernunft. So verseucht er das Herz des Menschen und trägt mit dazu bei, dass der Boden für Gottes Wort unfruchtbar wird.
Der falsche Prophet befreit den Menschen nicht, sondern bürdet ihm unnötig schwere Lasten auf und macht ihn ganz von sich und seinem Wort abhängig.
Der falsche Prophet sät in die Herzen der Menschen nicht Gottes wahres Wort, sondern das von ihm veränderte Saatgut seines “Hybrid-Glaubens”!
So verhalten sich die falschen Propheten zu den Menschen wie sich die die großen Chemie-Konzerne mit ihrem Hybrid-Saatgut zu den (armen) Bauern verhalten (z.B. Monsanto, ...).


Zu dieser traurigen und zugleich erschreckenden Entwicklung, dass falsche Propheten in unseren Tagen überhand nehmen, ein Wort des Propheten Ezechiel:
“Ich strecke meine Hand gegen die Propheten aus, die nichtige Visionen haben und falsche Orakel verkünden. Sie gehören nicht in die Gemeinschaft meines Volkes und sollen nicht in der Liste des Hauses Israel verzeichnet sein; sie werden nicht in das Land Israel kommen. Dann werdet ihr erkennen, daß ich Gott, der Herr, bin.
Sie führen mein Volk in die Irre und verkünden Heil, wo es kein Heil gibt, und wenn das Volk eine Mauer aufrichtet, dann übertünchen sie sie.
Deshalb sag denen, die sie übertünchen: Sie wird einstürzen. Es kommt ein Wolkenbruch, Hagel fällt wie Steine vom Himmel, ein Sturm bricht los, und schon stürzt die Mauer ein. Wird man dann nicht zu euch sagen: Wo ist jetzt eure Tünche?”

(Ez 13,9-12)

Und Jesus höchstpersönlich sagt uns dazu noch das folgende mahnende Wort:
“Viele falsche Propheten werden auftreten, und sie werden viele irreführen.
Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.”
(Mt 24,11-12)

Als aufrichtige Christenmenschen sollten wir uns davor hüten, den bestehenden Zusammenhang zwischen dem vermehrten Auftreten falscher Propheten im Namen Jesu Christi und dem Erkalten der Liebe unter den Menschen zu ignorieren!

Ohne Frage bündelt sich in Jesus Christus, Gottes ganze Heilsgeschichte. Jedoch ist ein wortwörtliches Verstehen und Auslegen der Heiligen Schrift in unserer Zeit, eine nicht mehr zu verantwortende Einengung von Gottes unfassbarer Größe und unbegreiflicher Weisheit. Streng genommen handelt es sich hier in der Tat sogar um eine Beleidigung des Gottes Jesu Christi - eine unangebrachte “Gott-Kleinrednerei”, die die religiösen Gefühle eines jeden aufrichtigen Christenmenschen verletzt!
Zum Beispiel treibt diese um sich greifende Glaubens-Verengung beim sogenannten Kreationismus-Streit inzwischen gar wunderliche Blüten.
Wenn wir uns schon die Frage nach Gott und seiner Schöpfung auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse in unseren Tagen neu stellen (müssen), dann sollten wir doch wenigstens diese Errungenschaften, die Naturwissenschaftler oft unter Einsatz ihrer Gesundheit oder sogar ihres Lebens, nun über die Jahrhunderte mit viel Fleiß und unsäglicher Mühe erarbeitet haben, ernst nehmen - allerdings genauso ernst nehmen, wie die Erfahrungen von Menschen mit Gott, die schon vor tausenden von Jahren gemacht wurden und uns in der Bibel überliefert sind.

Gerade wir Christen von heute, sollten doch Gott unsere Dankbarkeit auch dadurch erweisen, indem wir uns ernsthaft darum bemühen, die beiden gottgewollten “Bücher des Lebens” zu verstehen und ihre befreiende Wahrheit dann im tiefen Vertrauen auf Gottes ewigen Bund in unserem Leben zu entfalten!

Das Buch der Wissenschaft gibt uns inzwischen viele Antworten auf die Frage:
Wie ist diese Welt beschaffen?

Die Bibel gibt uns dagegen, in bisher unerreichter Weise, Antworten auf die Frage:
Wozu wurde diese Welt geschaffen?

... und als ”aufgeklärte Menschen”, die sich des eigenen Verstandes bedienen, sollten wir doch endlich auch gelernt haben, diese Wie-Frage von der Wozu-Frage in unserem Denken klar zu unterscheiden, um dann die Antworten im persönlichen Leben kreativ in “Würde und Liebe” miteinander zu verbinden!

Der Hl. Benedikt spricht schon im Jahre 540 n.Chr. in seinen Regeln, gegen solche hybriden Verengungen im Glauben, das Wort: Es geht ihm darum, dass wir
“Gott in allem entdecken und preisen” (vgl. dazu RB 57,9).

Und auch einer der größten deutschen Mystiker und Lehrer, Meister Eckhart, meinte ein paar Jahrhunderte später zur tendenziösen ”Gott-Kleinmacherei”:
"Denn wahrlich, wenn einer wähnt, in Innerlichkeit, Andacht, süßer Verzücktheit und in besonderer Begnadung Gottes mehr zu bekommen als beim Herdfeuer oder im Stalle, so tust du nichts anders, als ob du Gott nähmest, wändest ihm einen Mantel um das Haupt und schöbest ihn unter eine Bank. Denn wer Gott in einer (bestimmten) Weise sucht, der nimmt die Weise und verfehlt Gott, der in der Weise verborgen ist. Wer aber Gott ohne Weise sucht, der erfaßt ihn, wie er in sich selbst ist; und ein solcher Mensch lebt mit dem Sohne, und er ist das Leben selbst.”
(Meister Eckhart: Werke I, hg. u. kom. v. Niklaus Largier, in: Haug, Walter (Hg.), Bibliothek des Mittelalters, Bd. 20, Frankfurt a.M.1993, Predigt 5B, 22-32)

Von daher, sei hier nochmals deutlich hervorgehoben, dass zum Christentum, ausgehend von dem Juden Jesus von Nazareth, zumindest auch der Apostel Paulus, Kaiser Konstantin (=Kaisertum/Heilige Römische Reich), das Papsttum (=die römisch-katholische Kirche und die orthodoxe Kirche) und Martin Luther (=Reformation) gehört. Auch die sich anschließende Zeit der sogenannten “Aufklärung”, die dann schließlich in die ungemein erfolgreiche Entfaltung der modernen Naturwissenschaften mündete, kann nur aus diesem heilsgeschichtlichen Horizont heraus richtig verstanden werden. Daher darf im Selbstverständnis eines aufrichtigen Christenmenschen diese Heilsgeschichte Gottes nicht verkürzt und gar ausgeblendet werden.

Als “aufgeklärte Christen” westlicher Prägung, neigen wir doch immer wieder zur Hybris. Gerade auch im Bezug auf Gottes unfassbare Größe und unbegreifliche Weisheit tun wir das. Deshalb können wir durchaus vom Islam etwas lernen. Im alltäglichen Gebet, bekennt der gläubige Muslim, mit unterwerfender Hingabe: „Allāhu akbar“ - ja, in der Tat: “Gott ist größer!”; größer als alle unsere (wissenschaftlichen) Erkenntnisse und weit aus größer als unser so ungeheuer angewachsenes Wissen vom Menschen und dieser Welt!
Wenn wir also als Christen, Jesus wirklich ernst nehmen wollen, sein Wort wirklich vom Grunde unseres Herzens her verstehen wollen, dann müssen wir uns von unserer Wissens-Verblendung befreien. Wir sollten wieder in Bescheidenheit damit anfangen, die wahre und unbegreifliche Größe Gottes staunend zu erahnen.

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Die heilsgeschichtliche Glaubensgrundlage für unser Vertrauen auf Gott:

Mit Blick auf Gottes Heilsgeschichte, soll uns ein bekanntes Wort aus der Bibel, das ich in unsere Zeit hinein weitergeschrieben habe, als Glaubensgrundlage dienen. Dieses Wort Gottes spricht von Gottes ewigen Bund und wie der HERR uns rettet:

Erlauben Sie mir aber - sozusagen als Anregung zum Nachdenken - hier vorab noch eine kleine “Glaubens-Spekulation” zu wagen:

Bei Gott sind tausend Jahre wie ein Tag. Von daher könnte man jetzt durchaus ableiten:
Vor zwei göttlichen Tagen wurde in Jesus von Nazareth Gottes Wort Fleisch und nun zu Beginn des dritten göttlichen Tages, wird beginnend mit dem Artikel 1,1 GG der Auferstandene wieder zum verbindlichen Wort Gottes, d.h. zu:
DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST.
Denn so wird Gottes fleischgewordenes Wort jedem Menschen über die Vernunft zugänglich gemacht.

Von daher nun eine “vernünftige Fortschreibung” von Gottes Wort:

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“
(Joh 1,1-5;14)

DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST
(Gott ist Würde und Liebe)

Und wir bezeugen, dass die Herrlichkeit des Sohnes voll Gnade und Wahrheit in Christus unter uns wohnt. Die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Liebe und Würde, wurde zum Wort und wohnt nun als Rechtsgrundlage für Kirche und Staat unter uns.
Dieses Wort leuchtete vorher aus der Finsternis des Kolonialismus, Nationalsozialismus und Kommunismus, und die Finsternis hatte es nicht erfasst.
In ihm ist das Leben, und das Leben in Würde und Liebe ist das Licht der Menschen.
Alles wird durch das Wort, und ohne das Wort wird nichts, was werden soll.
Am Ende wird es wieder bei Gott sein.
Wie im Anfang so ist auch im Ende das Wort, und das Wort ist bei Gott, und das Wort ist Gott.

[nach oben]

 

Von diesem Evangelium ausgehend nun mein Thesenanschlag:
Ein unerhörtes Wort Gottes?

”Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen
ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“


Der Artikel 1 Abs. 1 unseres Grundgesetzes, sollte für Christen als Wort Gottes eingeordnet werden. Dieser Artikel unserer Verfassung ist nicht nur ein “Update” einer jeden Menschenrechtskonvention, sondern gerade auch auf dem Hintergrund des christlichen Glaubens, verweist diese vorstaatliche Rechtsgrundlage, meiner Einsicht nach, auf den Kern von Gottes Heilsgeschichte.
Die römisch-katholische Kirche ist ihrem Selbstverständnis nach, sichtbarer Ausdruck dieser Heilsgeschichte Gottes. Insbesondere verkörpert sie als Volk Gottes dies durch die Apostolische Tradition. So erscheint der heilsgeschichtliche Weg, ausgehend von einem Jesus von Nazareth und dem Apostel Paulus, bis hin zu Kaiser Konstantin und dem römischen Papst (beide als Pontifex maximus), eine Realität der Menschheitsgeschichte anzusprechen, die ihresgleichen sucht. Egal wie man nun diesen “ewigen Kampf zwischen Engel und Adler” (Gertrud Bäumer) sehen mag, es ist in jedem Fall wert darüber gründlich nachzudenken, ob sich nicht doch ein “roter Faden der Menschenwürde” in dieser gewaltigen und eigentlich unüberschaubaren Geschichte der Menschheit finden läßt - ein roter Faden, der über die Geschichte der Menschenrechte schließlich nun in diesen Artikel 1,1 GG sein vorläufiges und vor allem auch deutlich sichtbares Ende gefunden hat?
Zeigt dieser vorstaatliche Artikel nicht zugleich der Menschheit auch einen Weg in ein neues Zeitalter des Friedens - eines Weltfriedens, der sich sich durch eine global praktizierte Menschenwürdepolitik seinen Weg bahnen wird?

 

Von welcher weitreichenden Bedeutung ist also der Artikel 1,1 GG,
wenn wir wirklich ernsthaft damit anfangen,
diese vorstaatliche Rechtsgrundlage als “Wort Gottes” zu verstehen?

Dazu eine kurze Liste mit relevanten skizzenhaften Gedanken:

Artikel 1,1 GG:

  • bedeutet, die Herrlichkeit Gottes ist der Mensch in seiner Würde
     
  • ist ein Satz von “Gottes Gnaden”, der an die Stelle des Kaisers und Königs in früheren Zeiten getreten ist - also im wahrsten Sinne des Wortes ein “kaiserlicher Artikel” für jede zukünftige Rechtsordnung
     
  • bedeutet eine Demokratisierung der kaiserlichen Würde - also der Würde, die ursprünglich nur dem Kaiser zugestanden wurde
     
  • bedeutet das Ende des ewigen Kampfes zwischen „Engel und Adler“,
    also zwischen Kirche und Staat
    und ist zugleich ein hoffnungsvoller Verweis in eine menschenwürdige Zukunft
     
  • ist ein Update einer jeden Menschenrechtskonvention
     
  • Ein Leben in Würde
    als eigentliches und zentrales Anliegen einer jeden Religion
    und Grundlage für einen Weltethos
     
  • Jede Politik folgt in Zukunft der Leitidee “Menschenwürde” - damit wird alle bisherige Menschenrechts-Politik sich zur “Menschenwürde-Politik” weiterentwickeln.

 

 

Warum ist eine neue Betrachtung von “Christus”
gerade in unseren Tagen erforderlich?

Wir leben zunehmend in einer Zeit des Unheils. Meiner Einsicht nach, liegt die Wurzel dieser weltweiten unmenschlichen Entwicklungen darin, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden - bewusst oder unbewusst, dem Mammon zu dienen und nicht Gott. (vgl. dazu Mt 6,24). Eine bewußte Entscheidung für “Gott” ist eine bewußte Entscheidung für “Christus” - denn ER ist für uns Menschen “der Weg und die Wahrheit und das Leben” (Joh 14,6).

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Wo und wie ist mit dieser neuen Betrachtung zu beginnen?

“Die Rangordnung der Werte und der tiefere Sinn der Arbeit fordern, daß das Kapital der Arbeit diene und nicht die Arbeit dem Kapital.” So schreibt Papst Johannes Paul II in seiner Enzyklika “Laborem exercens” über die menschliche Arbeit. Inzwischen ist der “weltweite Markt” zum ”Goldenen Kalb” geworden, wonach sich alle Welt danach auszurichten hat. “Er ist die heilige Kuh, um die alles tanzt. Er ist der Glücksbringer, das Heilmittel, der Fetisch, der sämtliche Wachstumserwartungen erfüllen soll. Ihm sollen, müssen die Arbeitenden opfern, dienen, ihm allein!? Vielleicht wären die Worte des Papstes zu erweitern: Der Markt hat der Arbeit des Menschen zu dienen und nicht die Arbeit dem Markt.” (aus: Heilige Arbeit, CiG Nr. 36/06, 291)

Daher muss es uns zuerst gelingen, dass wir uns unseres ekstatischen Beschwörungs-Tanzes um ein menschenverachtendes wirtschaftliches Wachstum, also um das “Goldene Kalb des Marktes”, bewußt werden. Denn nur so können wir unser Sklavendasein erkennen, das wir in vermeintlicher Freiheit als Gefangene von Konsum und Produktion führen. Verschließen wir also bei diesem mörderischen Tanz nicht länger die Augen und wir werden die Unwürde unserer Knechtschaft erkennen.
Tun wir es schon unserer Kinder wegen!
Denn wenn wir uns unserer beängstigenden Unfreiheit und schleichenden Lähmung bewußt werden, dann werden wir in uns auch die heilenden Kräfte von Kreativität und Mut geweckt, die uns aus diesem Sklavenhaus des Mammons herausführen.
Tun wir dies dem bewährten Motto gemäß: “Global denken und lokal handeln!”. Blicken wir deshalb zuerst nach Deutschlandland, denn auch hier gilt inzwischen der folgende Satz

In Deutschland lebt ein Reicher im Sozialismus,
ein Armer dagegen in einer Risikogesellschaft.

Das durchaus kritisch zu sehende Motto: “Macht kaputt was euch kaputt macht!” hat beim Kampf ums “nackte Überleben” - jedenfalls auf den ersten Blick - eine durchaus in sich stimmige und gut nachvollziehbare Logik.
Mit Blick auf das zunehmend Menschen kaputt machende “Goldene Kalb”, versuche ich ja auch mit diesen Internetseiten - wenn auch auf ganz eigene Art und Weise - ebenfalls einen Beitrag dazu zu leisten, wie es uns in Zukunft noch gelingen könnte, diese weltweit zunehmenden menschenverachtenden (Wirtschafts-)Strukturen zu beseitigen.
Allerdings vertrete ich dabei einen mir überaus wichtigen Anspruch:
Bei einem zukünftigen grundlegenden gesellschaftlichen Strukturwandel,
darf es unter keinen Umständen zum Verlust an Menschenwürde kommen!


Deshalb versuche ich auf dieser Homepage eine durch und durch menschenwürdige Variante des leider doch noch viel zu oft (auch gewalttätig) propagierten Weges des “Kaputtmachens” aufzuzeigen.
Der gewaltlose Weg soll deshalb zum Selbstzerfall und zur Selbstauflösung von menschenverachtenden Strukturen führen. Dies werden wir nur dadurch erreichen, indem wir einfach unsere wichtigsten Sachen packen und dann gemeinsam, aber nicht in einem menschenunwürdigen Chaos, sondern geplant und geordnet, aus diesem ”Sklavenhaus der Kapitalwirtschaft” ausziehen!


Wenn schon Revolution, dann in jedem Fall doch eine friedliche Revolution!

[nach oben]

... und wenn “Pharao” meint,
uns daran hindern zu können auszuziehen
oder wenn “Pharao” es uns sogar verbietet auszuziehen?

Ja dann, dann sollten wir uns wieder an damals erinnern -
denn Erinnerung heißt Erlösung!

“Der Herr antwortete Mose: Jetzt wirst du sehen, was ich dem Pharao antue. Denn von starker Hand gezwungen, wird er sie ziehen lassen, ja, von starker Hand gezwungen, wird er sie sogar aus seinem Land ausweisen.

Gott redete mit Mose und sprach zu ihm:
Ich bin Jahwe. Ich bin Abraham, Isaak und Jakob als El-Schaddai (Gott, der Allmächtige) erschienen, aber unter meinem Namen Jahwe habe ich mich ihnen nicht zu erkennen gegeben.
Auch habe ich einen Bund mit ihnen geschlossen und habe versprochen, ihnen das Land Kanaan zu geben, das Land, in dem sie als Fremde lebten. Ferner habe ich gehört, wie die Israeliten darüber stöhnen, daß die Ägypter sie wie Sklaven behandeln. Da habe ich meines Bundes gedacht, und deshalb sag zu den Israeliten: Ich bin Jahwe. Ich führe euch aus dem Frondienst für die Ägypter heraus und rette euch aus der Sklaverei. Ich erlöse euch mit hoch erhobenem Arm und durch ein gewaltiges Strafgericht über sie. Ich nehme euch als mein Volk an und werde euer Gott sein. Und ihr sollt wissen, daß ich Jahwe bin, euer Gott, der euch aus dem Frondienst in Ägypten herausführt. Ich führe euch in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob unter Eid versprochen habe. Ich übergebe es euch als Eigentum, ich, der Herr.

So redete Mose zu den Israeliten.
Sie aber hörten nicht auf Mose, weil sie vor harter Arbeit verzagten.”

(Ex 6,1-9)

Verzagen wir also nicht an den Lasten des Alltags!
Bereiten wir uns lieber auf den Auszug vor!
Eines Tages werden wir aus unserer Knechtschaft ausziehen!
Und wir werden uns auf den teils finsteren Wegen in eine verheißungsvolle Zukunft nicht verirren, denn das ewige Licht des Vertrauens auf Gottes ewigen und treuen Bund ist uns geschenkt.

Lassen wir uns vom Wort des Psalmisten ermutigen:
“Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er läßt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.”

(Ps 23)

Sprechen wir uns als Christen untereinander Mut zu,
indem wir die rettende Frage immer wieder von Neuem stellen:


Rettet nicht einzig und allein der HERR?

Ja! Dies ist doch gerade der Glaube des Christen!
Nicht wir Christen retten Gott, sondern Gott rettet uns.

Wenn wir dieses absolute Grund-Vertrauen in Gott verlieren,
dann ist auch all unser Reden und Bemühen völlig umsonst.
Die Rettung durch Gott kann nur im großen Zusammenhang mit Gottes Heilsgeschichte gesehen und verstanden werden. Aus diesem Grunde versuche ich hier, wie schon oben angedeutet, einen neuen Zugang zu Gottes Wort über die Würde des Menschen zu öffnen. Mittels Vernunft - so hoffe ich jedenfalls - wird der “Sprung in den Glauben” (Søren Kierkegaard) für viele Menschen guten Willens leichter sein.
 

Liebe Leserin!
Lieber Leser!

Es würde mich sehr freuen, wenn ich mit meinen doch hoffentlich vernünftigen und ermutigenden Anregungen, Ihr ganz persönliches Interesse an Gottes unfassbar großen Werk wecken konnte.

Aus diesem Grunde, möchte ich Ihnen nach dem Motto
“Arzt! Heile Dich erst einmal selbst!”
nun in den schon oben genannten Sätzen, nochmals die konkretere realpolitische Vision nahebringen - meine Vision, die durchaus zur Gesundung unserer “kranken Gesellschaft” beitragen könnte:

„Würde und Liebe“ sind das einzig wirksame Penzillin
für den an Sozial- und Solidaritätsschwäche erkrankten Volkskörper!

Diese “Medizin Gottes” führt uns früher oder später wie von selbst zur Einführung des Familienwahlrechts in Deutschland.

Damit wird der notwendige Selbstheilungsprozess in unserer kranken Gesellschaft eingeleitet !

Wenn unser Land von innen her gesundet ist, dann können wir endlich auch kraftvoll für ein geeintes und gesundes Europa eintreten!


Wie das gehen soll - fragen Sie sich?
Lesen Sie als Anregung doch einmal meinen Vorschlag zum “Weltfrieden”.
 

 

Stellen wir uns also
einmütig dem Geiste nach
und im Herzen voll frohen Mutes
unter den Schutz des Sternenmantels!

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Der STERNENMANTEL
als Symbol einer neuen Christus-Betrachtung

Folgende grundsätzlichen Gedanken sind ein Versuch, das kurz zusammenzufassen,
was ich persönlich alles mit dem “Sternenmantel” als Symbol verbinde:

 

CHRISTLICHES EUROPA


Ein Begriff vom Menschen

Wesen, schicksalsverhaftet,
zur Freiheit seit jeher berufen,
in Würde zu leben bestimmt,
um in Liebe ganz Mensch zu werden.

 

Ein Begriff von Gemeinschaft

Völker, in der Geschichte gewachsen,
im Schicksal nun miteinander verbunden,
in Würde durch Kirchen und Staaten zu formen,
um in Liebe dem Ziel des Friedens zu folgen.

 

Ein Begriff von Arbeit

Menschheit, ihr als Auftrag gegeben,
durch gemeinsames Schaffen und Bemühen,
in Würde für Recht und Ordnung zu sorgen,
um in Liebe das Leben der Menschen zu entfalten.

 

Ein Begriff von Religion

Mensch, in Christus auferstanden,
vertrauend auf Gottes ewigen Bund,
in Würde das Gesetz zu erfüllen,
um in Liebe die Welt vom Bösen zu erlösen.

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Der “STERNENMANTEL” und die Kirche von Bamberg
als Kristallisationskeim von DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST:


Wie schon mehrmals angedeutet, bringt der “STERNENMANTEL
Kaiser Heinrichs II.”
in unvergleichlich symbolträchtiger Weise das zentrale Anliegen meiner Homepage auf den Punkt. Dieser “Mantel der Würde” steht zeichenhaft für meine Rede von Menschenwürde und ich bin der guten Hoffnung, dass damit auch der eigentlichen Botschaft des Sternenmantels, die ja in der Tat weit über die Grenzen des Erzbistum Bambergs hinausreicht, früher oder später Gehör verschafft wird.

Der Sternenmantel prägt als Kostbarkeit des Erzbistum Bambergs nun auch das Motto des Bistumsjubiläums „Unterm Sternenmantel - 1000 Jahre Bistum Bamberg“.
Leider wurde die zentrale Botschaft von der “Würde des Menschen” in der bisherigen Vorbereitung des Jubiläums noch viel zu wenig berücksichtigt und in keinster Weise ausreichend thematisiert. Somit wird leider nicht offenkundig genug, welch’ gewaltige symbolische Kraft dieser Sternenmantel für die Kirche von Bamberg, für die Kirche von Deutschland, und sogar für die ganze katholische Weltkirche haben könnte.
Ebenso wäre zu bedenken, ob dieser geschichtsträchtige Mantel der Menschenwürde nicht auch für eine zukünftige weltweite Menschenwürdepolitik stehen könnte, die ausgehend von Deutschland, sich dann in eine zukünftige Europapolitik weiterentwickelt, um schließlich über eine neuorganisierte UNO für die ganze Welt zur verbindlichen politischen Leitidee zu werden.
Denn mit Kaiser Heinrichs Sternenmantel wird in Bezug auf den “Weltfrieden” das bisher problematische Verhältnis von Kirche und Staat - besser:
Zusammenspiel von (Welt-)Religion und (moderner) Staat thematisiert.

Im Jahre 2000 haben z.B. die Deutschen Bischöfe in ihrem Schreiben
“Gerechter Friede” dies wenigstens schon für unser Land auf den Nenner gebracht:

„Im Schnittpunkt von kirchlichem Auftrag und politischer Aufgabe
steht der Respekt gegenüber der Würde des Menschen.“


(Die deutschen Bischöfe, Gerechter Friede, Nr. 66,
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Bonn 2000, unter Abschnitt 58)

 

Daher meine Hoffnung bezüglich eines 1000-jährigen würdevollen Jubiläums:
Was noch nicht ist, das kann ja noch werden!


Oder sollte ich in meinem Vertrauen auf Gott doch besser sagen:
So GOTT will, wird ER seinen Bund mit den Menschen hier, in der Würde und Liebe des Menschen, aufs Neue bestätigen und diese Frohe Botschaft den Menschen durch seine Kirche kundtun!

 

Es gibt in der Tat eine Bibelstelle,
deren tiefe und unermeßliche Wahrheit
in unseren Tagen nach Erfüllung drängt.

In unvergleichlicher Weise spricht dieses Wort von
DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST,
also der Würde und Liebe in Christus

und kündet so der Menschheit
seit tausenden von Jahren die
universale Botschaft des Sternenmantels
und der damit verbundenen
globalen Dimension des Artikel 1,1 GG:

“Seh' ich den Himmel, das Werk deiner Finger,
Mond und Sterne, die du befestigt:
Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst,
des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als GOTT,
hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.”

(Ps 8,4-6)

Sternenmantel0

 

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