DENK4 DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST

Warum wir arbeiten

Wir leben als Staatsbürger in einem Land, dessen Volk durch ein Grundgesetz verfasst ist, das auf dem vorstaatlichen Artikel 1 Absatz 1 gründet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Damit wird unser Grundrechtskatalog begründet und alle anderen Gesetze in unserem Staat sind letztendlich eine Ableitung dieser Rechtsgrundlegung. Somit ist die „Würde des Menschen“ das ALPHA und OMEGA des deutschen Rechtsstaates und zugleich wird damit auch das Selbstverständnis unseres Staates definiert.

Nun heißt es in einem oft zitierten Satz „Der Staat sind wir!“. Insbesondere im Artikel 20,2 GG finden wir im formalen Sinne, was damit gemeint ist: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke durch Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtssprechung ausgeübt.“
Von besonderer inhaltlicher Bedeutung ist jedoch der Artikel 20,1 GG:
“Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“
Damit wird der Gestaltungsanspruch benannt, dem wir uns als Volk, durch unsere Verfasstheit, verpflichtet sehen: Alle Menschen in Deutschland sollen in menschenwürdigen Verhältnissen leben und arbeiten.

Diese Aussagen unseres Grundgesetzes nun auf den Punkt gebracht:
Jedem Bürger Deutschlands und insbesondere jedem Entscheidungs- und Verantwortungsträger staatlicher Gewalt muss es gemäß Artikel 1,1 GG letztendlich darum gehen, dass jeder Mensch in unserem Lande ein Leben in Würde führen kann!

Obwohl dieser Gestaltungsauftrag an das deutsche Volk, seinem Wesen nach, einen universalen Anspruch hat, also für alle Völker und Kulturen dieser Welt von Gültigkeit sein könnte, so verweist er dennoch, gerade durch unsere rechtliche Verfasstheit explizit darauf hin, wie wir uns als deutsches Volks innerhalb der Weltgemeinschaft definieren und enthält damit in gewisser Weise auch den Kern unserer nationalen Identität.

Damit wird diese erste Pflicht unseres Volkes zur gesellschaftlichen Leitidee, um uns selbst, unseren Kindern und Kindeskindern ein Leben in Würde zu ermöglichen. Aber unser Volk wird nur dann sicher in eine würdevolle Zukunft geführt, wenn wir alle – egal auf welcher Ebene - miteinander am Strang der Würde ziehen! – denn gerade hier gilt der alte römische Rechtsgrundsatz:
„Was alle angeht, können nur alle lösen.“

Das Selbstverständnis dieses vorstaatlich gegebenen Gestaltungsauftrages, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen, impliziert jedoch zudem noch eine sehr grundlegende Vorgabe: dem tiefsten Wesen dieses Gestaltungsauftrages nach geht es hier nämlich um ein Arbeitsauftrag an unsere Gesellschaft – ein Arbeitsauftrag, der sich an jeden Bürger Deutschlands richtet!

Daher gilt im Besonderen das Folgende zu beachten:
Mit unserem Staatsverständnis wurde auch gleich der Begriff von „Arbeit“ mitdefiniert.
Mit anderen Worten: Im Selbstverständnis unseres Volkes wird Arbeit als sinnvoll betrachtet, wenn diese letztendlich einen Beitrag dazu leistet, dem Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Dagegen ist Arbeit als sinnlos zu bezeichnen, wenn diese keinen Beitrag zu einem Leben in Würde leistet oder durch eine bestimmte Arbeit sogar verhindert wird, dass der Mensch sein Leben in Würde gestalten und leben kann.
Die erste Pflicht staatlicher Gewalt in Deutschland ist daher, sinnvolle Arbeit mit all ihren Mitteln zu fördern und sinnlose Arbeit mit all ihren Möglichkeiten zu verhindern wenn nicht sogar abzuschaffen.

Aus dieser, im wahrsten Sinne des Wortes, würdigen Grundlegung von „Staat und Arbeit“ abgeleitet, könnte sogar ein Wort aus der Bibel einen Sitz in unserem Leben bekommen:
Suchet zuerst die Würde des Menschen zu schützen und zu achten und alles andere, was ihr zu einem Leben in Fülle braucht, wird euch hinzu gegeben werden.
(vgl. dazu Mt 6,33)

Oder mit noch einem anderen Wort gesprochen:
Nicht wir Bürger oder unser Staat werden in der gegenwärtigen Krise des Umbruchs die „Würde des Menschen“ retten - sondern, die „Würde des Menschen“ wird uns und unseren Staat retten!

 

 

Lesenswertes zum Thema:

Ein wirklich sehr lesenswertes und höchst aktuelles Buch zum Thema ist beim Internationalen Arbeitsamt erschienen und ist sicherlich für das oben angesprochene Ziel, einer “menschenwürdigen Arbeit” oder einer “sinnvollen Arbeit” richtungsweisend:

Dominique Peccoud (Hrsg.),
Philosophische und spirituelle Perspektiven
zur Menschenwürdigen Arbeit,
ILO Genf 2006


Zum Inhalt (Auszug aus dem Flyer zum Buch):
"Dieses Buch befaßt sich mit den Werten, die der Agenda der Internationalen Arbeitsorganisation für menschenwürdige Arbeit zugrundeliegen. Es bietet Vertretern verschiedener humanistischer, philosophischer, spiritueller und religiöser Traditionen ein Forum, in dem sie ihre Ansichten zur Bedeutung der Arbeit auf allen Ebenen der Gesellschaft - vom einzelnen bis zur globalen Gemeinschaft - zum Ausdruck bringen können.
Gemeinsame, universelle Werte werden ebenso erkundet wie Unterschiede, um das Konzept der menschenwürdigen Arbeit zu erhellen. Arbeit besitzt in allen Gesellschaften eine ethische Dimension, verbunden mit den Rechten und Ansprüchen derer, die sie ausführen. Dazu gehören auch spirituelle Werte, wie Würde, persönliche Identität, ein sinnerfülltes Leben, usw.

Das Buch führt Vertreter der jüdischen, christlichen, muslimischen, hinduistischen, buddhistischen, konfuzianischen sowie verschiedener weltlicher Traditionen zusammen, um Kommentare und Gedanken über den “Sockel” der Menschenwürdigkeit auszutauschen, wie ihn die IAO versteht:
Vereinigungsfreiheit,
Beseitigung von Zwangs- und Pflichtarbeit,
Abschaffung der Kinderarbeit,
und Beseitigung von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf.


Die systematische Konsultation eines interreligiösen und humanistischen Forums im Vorfeld der Ausarbeitung wichtiger internationaler strategischer Papiere, Rechtsinstrumente und öffentliche Politiken sollten es ermöglichen, kulturelle und religiöse Auffassungen zu berücksichtigen. So würden diese Instrumente in gemeinsamen Werten verankert und nicht von einer dominanten Konzeption der menschlichen Existenz in der Welt beeinflußt."

 

 

Und hier noch der Hinweis auf ein älteres Buch, das aber noch nichts an seiner Aktualität verloren hat - ganz im Gegenteil. Es führt den Leser in die Tiefe dessen, was das Wesen und Ziel von Arbeit im westlich-christlich geprägten Kulturkreis eigentlich ist. Dazu ein Zitat aus dem Buch und ein Interview mit dem Autor Matthew Fox.

Matthew Fox,
Revolution der Arbeit.
Damit alle sinnvoll leben und arbeiten können
,
Kösel-Verlag, München 1996

 â€žUnter dem Druck der weltweiten Rezession droht die ernsthafte Gefahr, daß wir nur noch für Arbeitsplätze sorgen – Jobs um jeden Preis – und die tieferen Fragen in bezug auf die Arbeit, ihr Wie, ihr Warum und Für wen, nicht mehr beachten.
Durch solche Denkweise übersehen wir die Wahrheit, daß Arbeitsplätze sich zur Arbeit verhalten, wie Blätter zu einem Baum. Wird der Baum krank, so fallen die Blätter ab. An den Blättern herumzukurieren, wird den Baum nicht heilen. Und so wie man einen kranken Baum heilt, indem man seine Wurzeln und seinen Stamm behandelt, so heilen wir die Krise der Arbeit, indem wir uns um die Wurzeln der Bedeutung und des Sinnes von Arbeit kümmern. Arbeitsplätze werden geschaffen, indem wir unsere Einstellung zum Arbeiten und Wirken in der Welt stärken – und nicht, indem wir Blätter an einen kranken Baum ankleben. Ein kritisches Verständnis der Arbeit wird neue Arbeitsplätze hervorbringen; aber ohne eine Basis in einer Spiritualität der Arbeit, werden die Jobs immer wieder eintrocknen und abfallen wie Blätter von einem sterbenden Baum.
“ (S.15)

 

Beseelte Arbeit 

Im Herzen eines Jeden beginnt - insgeheim und unauffällig – die unumgängliche Arbeitsreform.
Der unsichere Arbeitsmarkt hat den anglikanischen Priester und Erfolgsautor dazu veranlasst, sich mit Sinn und Unsinn der Arbeit auseinanderzusetzen.

Ein Interview von Colette Grünbaum-Flury.

Worin sehen Sie die grundlegende Bedeutung von Arbeit?
Matthew Fox:
Arbeit ist unser Geschenk an die Gemeinschaft. Sie ist ein Ausdruck unserer Gaben. Alle Wesen des Universums haben Arbeit, nur unter den Menschen gibt es Arbeitslose. Ihnen entgeht die Möglichkeit, der Gemeinschaft etwas zu geben.

Wie erklären Sie sich die steigende Arbeitslosenzahl?
MF:
Wir interpretieren Arbeit zu sehr aus der Sicht der industriellen Revolution. Was Gott in 10.000 Jahren erschaffen hat, kann eine Maschine im Regenwald in einem Tag zerstören. Maschinen halten unsere Herzen besetzt. Wir brauchen eine Vision, die grösser ist als die Maschinen. Im Wortschatz archaischer Völker finden wir das Wort „Arbeitslosigkeit“ nicht. Kunst ist eine Form der Arbeit. Aber auch Kleider nähen, Rituale gestalten, kochen, dichten, Geschichten erzählen. Vieles haben wir an die (Unterhaltungs-)Industrie delegiert. Eigentlich gibt es viel Arbeit, die getan werden müsste. 

Grosse Firmen fusionieren. Viele Menschen verlieren ihre Arbeit.
Was können wir tun?
MF:
Natürlich muss Widerstand geleistet werden! Das beginnt mit einer Sensibilisierung in der Erziehung und geht bis zu offenen Protest. Die Arbeitnehmer müssen durch Gesetze geschützt, die Anzahl von Kündigungen gesenkt werden. Wir kommen aber nicht darum herum, die Tatsache zu akzeptieren, dass es in der nachindustriellen Zeit weniger Arbeit gibt.

Sie wurden 1993 vom Vatikan aus dem Orden der Dominikaner entlassen.
MF:
Ich wurde vom grossen multinationalen Konzern der katholischen Kirche ausgestossen. Unter dem Druck des Papstes verlor ich auch meine Arbeit an der Universität. Wir können nicht mehr auf die grossen Konzerne bauen. Kreativität ist gefragt.

Im Stellenanzeiger werden fast nur dynamische junge (billige) Arbeitskräfte bis zu 35 Jahren gesucht. Was bedeutet das?
MF:
Es zeigt, dass Menschen quantitativ erfasst werden und austauschbar sind. Dadurch geht die Würde des Individuums verloren. Wenn wir ausgenutzt werden, hilft uns dies zu sehen, wie wir selber manipulieren und andere ausnutzen – Menschen, Tiere und die Natur. Die Arbeitskrise birgt aber auch eine Chance. Sie kann uns helfen, Mitgefühl zu entwickeln.

Sie sprechen von Arbeit als Geschenk an die Gemeinschaft. Mir scheint, dass viele „Arbeitsgeschenke“ ziemlich überflüssig sind.
MF:
Das verdeutlicht der grosse Werbeaufwand, der betrieben wird. Wir müssen uns überlegen, was für wirkliche Arbeit die Erde von uns heute verlangt. Es ist Arbeit an menschlichen Herzen, an der Gemeinschaft, in kleinen Geschäften, kleinen Technologien, Umweltarbeit wie Biogartenbau und die Nutzbarmachung sauberer Energiequellen. Arbeit sollte eine Schule des Lernens sein und nicht lediglich um den Profit kreisen.

Kann auch in einer wenig befriedigenden Arbeit Sinn gefunden werden?
MF:
Es ist gut, danach zu suchen. Wenn wir keinen Sinn finden, handelt es sich um einen Job und nicht um Arbeit. Ich unterscheide zwischen einem Job, dem man nachgeht, um Geld zu verdienen, und Arbeit, in der ich mich selbst zum Ausdruck bringe. Ist der Job zu einengend, findet die Seele keinen Platz darin, und Sucht ist oft die Folge. Drogensucht oder beispielsweise Einkaufssucht. Das ist traurig, denn so vertun wir unser Leben.
Oft können wir einen unbefriedigenden Job erst verlassen, wenn wir Sicherheit aufgeben, ein Risiko eingehen, loslassen und vertrauen.

Viele Menschen müssen eine sinnlose Arbeit aufgeben. Wie könnten sie überleben?
MF:
Meine Erfahrung ist: Wenn wir eine Arbeit tun, die wirklich stimmt, wird das Geld folgen.

Welche inneren Werte sind gefragt, damit die starre ökonomische Situation aufgebrochen werden kann?
MF:
Der Wert der Interdependenz, der wechselseitigen Verbundenheit, ist zentral im Gegensatz zum Konkurrenzdenken, das im Patriarchat dominierte. Die Bedeutung der Interdependenz, der Begriff entstammt der feministischen Philosophie, wird heute auch von Physikern erkannt. Interdependenz ist die Grundlage des Mitfühlens. Daraus folgen der Gemeinschaftssinn und der Wert der erweiterten Familie. Die Kernfamilie hat sich als wenig geeignet erwiesen. Ich stimme mit dem afrikanischen Sprichwort überein, das besagt: Es braucht ein Dorf, um ein Kind grosszuziehen.
Unerlässlich für einen Wandel ist die Kreativität. Die Schöpfung ist ein fortlaufender kreativer Prozess. Wenn wir selber kreativ werden, können wir uns mit dem Universum verbinden und von innen heraus unsere Arbeit und Freizeit neu erfinden.

Welche Arbeit haben Sie für sich selbst erfunden?
MF:
Vor 19 Jahren gründete ich das Institute in Culture and Creation Spirituality. Ich sah damals, dass mit dem alten europäischen Erziehungsmodell Spiritualität nicht gelehrt werden kann. Es ist zu kopflastig. Das Herz aber ist im Körper, und so war die erste Person, die ich damals angestellt habe, ein Tänzer, der uns tanzen lehrte. Später kamen Künstler, Meditationslehrer, Vertreter verschiedener Religionen, Eingeborene, Feministinnen, Physiker dazu. Diese Form hat sich lange bewährt. Doch jetzt benötigen wir etwas Radikaleres, das kreativer, billiger und für mehr Leute zugänglich ist. So habe ich meine eigene Universität im Zentrum von Oakland gegründet. Da befassen wir uns mit städtischer Spiritualität, die bisher vor allem ausserhalb der Kirche existierte. Wir suchen nach Wegen, um zu einer bewussteren, auch ökologisch bewussten Spiritualität zu kommen.

Sie gestalten Techno-Gottesdienste!
MF:
Rituale sind wichtig. Die erste postmoderne Generation von Jugendlichen ist sehr begabt, uns Rituale zurückzubringen. Die Essenz der Rave-Bewegung ist Teilnahme, und Tanz der Ausdruck, Anbetung. Viele Jugendliche nehmen Drogen, weil sie das Transzendente in der Religion nicht finden. Wir können mit ihnen Techno-Gottesdienste erfinden, wo beispielsweise das Wunder der Erde bewusst gemacht oder die Ehrfurcht vor unserem Körper geweckt wird. In solchen Gottesdiensten durchlaufen wir Freude, Trauer, Transformation und gehen mit erhöhter Energie in den Alltag zurück.

Was hat Ihr Buch „Revolution der Arbeit“ in Bewegung gesetzt?
MF:
Es hat mein Leben verändert und mir eine neue Zuhörerschaft gebracht. Geschäftsleute laden mich zu Vorträgen ein. Ich erlebe, dass Geschäftsleute empfänglicher sind für ökologische Probleme als Akademiker und Kleriker. Letztere pflegen ein anthropozentrisches Denken und verleugnen die ökologische Krise weitgehend. Immer mehr Geschäftsleute beginnen die Verantwortung zu sehen, die sie mit ihren Firmen tragen. Sie lernen zu meditieren – nicht nur um erfolgreicher in ihrer Arbeit zu sein, auch um ihr Wertesystem neu zu zentrieren.

Sie sprachen von der Trennung von Religion und Spiritualität, Gesetz und Gerechtigkeit, Kommerz und Verantwortung, Erziehung und Bildung.
MF:
Erziehung hat das Lernen kompliziert, teuer und elitär gemacht. Lernen sollte kein Luxus sein und auch die Seele nähren, nicht bloss den Kopf. Es ist unmoralisch den Jungen zu sagen, sie würden eine Bildung erhalten, wenn wir sie lediglich auf einen Kopftrip senden und ihnen Fähigkeiten vermitteln, um Geld zu verdienen. Solange wir die Ausbildungsformen nicht erneuern, kann auch die Arbeit nicht erneuert werden. Die zentrale Frage ist, wie wir das Heilige in Ausbildung und Arbeit zurückbringen können.

Welche grundlegende Frage können wir uns stellen, um herauszufinden, ob wir einer stimmigen Arbeit nachgehen?
MF:
Wieviel Freude bringt mir meine Arbeit, wieviel Freude bringt sie anderen Menschen?
In meinem Buch habe ich viele Fragen aufgeführt, wie wir uns weiterhelfen können: Wie kann ich mehr Freude in meine Arbeit hineintragen? Wie können wir unsere Beziehungen am Arbeitsplatz verbessern? Wie wirkt sich meine Arbeit auf künftige Generationen aus? Trägt sie zur Gesundheit des Planeten oder zu dessen Zerstörung bei? Beachten und achten wir an der Arbeit auch die Schattenseiten: Ärger, Trauer, Schmerz?

In Ihrem neuen Buch geben Sie Beispiele, wie die Arbeit in zwölf verschiedenen Bereichen revolutioniert werden kann. Wo beginnt diese Revolution?
MF:
Die Reform muss in Herz und Seele des Einzelnen beginnen. Unsere innere Arbeit nährt das äussere Wirken. Wenn wir die beiden verbinden, verbinden wir unsere Arbeit und schöpferisches Tun. 

(Quelle des Interviews: Rubrik „Beruf und Berufung“ des Schweizer Magazins „Spuren“, S. 40/41, 1995)