DENK4 DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST

 

Wir brauchen eine europäische Lösung!

 

In Anbetracht des politischen Spannungsfeldes,
das sich zunehmend zwischen Amerika und China aufbaut
(die Rolle Russlands, mit seinem Reichtum an Rohstoffen, ist dabei noch offen)
erachte ich eine sogenannte “Europäische Lösung” für unabdingbar!
Die EUROPÄISCHE UNION als WERTEGEMEINSCHAFT
muss sich von daher endlich auf ihre zentrale Aufgabe konzentrieren:
 nämlich “moralischer Kompass” innerhalb der Weltgemeinschaft zu werden und zu sein.
 

Wie ist nun ein zukünftiges “glaubwürdiges EUROPA” zu gestalten?

Die konkrete Beantwortung dieser Frage bedeutet für die politische Praxis,
dass weitreichende Entscheidungen getroffen werden müssen,
die dann wiederum vielleicht sehr tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen
in den einzelnen Ländern nach sich ziehen werden.
Gerade dieser Hintergrund eines zukünftigen EUROPAS als Wertegemeinschaft,
macht die Formulierung eines allgemeingültigen Gesetzes notwendig,
das die natürliche Ordnung von “Menscheit” und “Staat” grundlegt.

 

 

Das Naturgesetz von
MENSCHHEIT und STAAT
(vgl. zum Begriff “Menschheit” die Ausführungen bei I. Kant)


Die Würde des Menschen gründet in der Sterblichkeit,
wie die Liebe des Menschen in der Sexualität gründet.
Freiheit und Verantwortung entsprechen der Würde des Menschen,
wie Selbst- und Nächstenliebe der Liebe Gottes entsprechen.

 

Würde und Liebe definieren Menschheit.
 

Was für die Menschheit die Würde,
das ist für die Gesellschaft die Verfassung.
Was für die Menschheit die Liebe,
das ist für die Gesellschaft die Regierung.
 

Verfassung und Regierung definieren
die Grammatik einer Gesellschaft, den Staat.

 

Ein Staat, der der Menschheit entspricht,
definiert sich von daher durch eine Verfassung,
die auf der unantastbaren Würde des Menschen gründet.
So kann jederzeit gutes Regieren gelingen,
d.h. Menschenwürdepolitik wird verwirklicht.
 

Franz Eisend
1. Dezember 2007

 

 

 

Ein erster praktischer Gedanke:

EUROPA beginnt in BAMBERG
Vorschlag zur systematischen Interpretation der Europafahne

 

 

Sternenmantel1
EU-logo_k

 

 

Ja Sie haben richtig gelesen:

In der Stadt BAMBERG beginnt das moderne EUROPA der Zukunft!

Welch’ kühne Behauptung werden Sie sich jetzt wohl denken?!
... und in der Tat muss diese gewagte These erst einmal diskutiert werden.
Dazu sollen die folgenden Ausführungen die interessierte Leserin, den interessierten Leser einladen.

Die beiden oben angezeigten Bilder, der Sternenmantel von Kaiser Heinrich II in Bamberg (links) und das Logo der Europäischen Union (rechts) sollen den epochalen Zusammenhang zwischen EUROPA und BAMBERG veranschaulichen. Auf dem unteren Saum des Sternenmantels aus den Jahren 1018-1024 steht in Majuskeln gestickt eine lateinische Inschrift. Sie lautet: „Heil sei dir, du Zierde Europas, Kaiser Heinrich, dein Reich mehre der König, der da herrschet ewiglich.“ (Übersetzung von Ernst Maas). Es hat wohl seinen sehr tiefen Grund, dass gerade Sterne auf blauem Hintergrund eine nicht zu leugnende Verbindung zwischen dem EUROPA von gestern und heute sichtbar machen. Die komplexe Thematik, die sich hinter der europäischen Menschheitsgeschichte verbirgt, habe ich mit Bezug auf Humanisierung und Demokratisierung auf den folgenden Internetseiten skizzenhaft anzudeuten versucht:
Sternenmantel, Würde und Liebe, Lebensordnung.

Die unteren Ausführungen zur Europafahne, mit zusätzlichen wichtigen und aktualisierten Ergänzungen,
gibt es auch als PDF-Datei zum Download.

Das Logo der Europäischen Union steht heute für die Einheit und Identität des modernen Europas. Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte die Zahl der Sterne zwischen ihrer Adoption durch die EG 1986 und der Erweiterung der EU 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG/EU überein. Aus diesem Grunde bleibt das Emblem auch mit der Erweiterung der EU unverändert bestehen.
Entwicklungsgeschichtlich kann die Entstehung der Europafahne auf die Flagge der Paneuropäischen Bewegung zurückgeführt werden. Bei dieser Bewegung entstammen die zwölf Sterne (plus Sonnenscheibe und Kreuz) der Bibel: "Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen” (Offenbarung 12,1). Es soll hier auch gleich darauf hingewiesen werden, dass neben der gerade genannten Herführung auch noch eine Reihe weiterer Deutungen existieren, die sowohl bei der Paneuropäischen Bewegung als auch beim Europarat und der EG/EU eine Rolle spielten: Z.B. die 12 Apostel oder die 12 Tafeln des ersten geschriebenen römischen Rechts, als Ausdruck der europäischen Rechtsgemeinschaft.

Doch alle diese Legenden um die Entstehung der Europafahne tragen nicht viel dazu bei, die wirklich sehr tiefe Symbolik der zwölf kreisförmig angeordneten Sterne auf blauen Hintergrund vernünftig zu bedenken. Es ist an der Zeit, das prophetische Wort, das aus diesem Zeichen EUROPAS spricht, allen Menschen kund zu tun. Dem eigentlichen Selbstverständnis nach, ist die Europäische Gemeinschaft eine Werte-Gemeinschaft, auch wenn diese Sichtweise in unseren Tagen des monetären Macht-Denkens, in dem letztendlich nur mehr die materiellen Werte zählen, von vielen in Frage gestellt wird. Die Frage nach dem EUROPA der Zukunft konfrontiert den Einzelnen unweigerlich mit der 2000 Jahre alten Aufforderung eines Jesus von Nazareth, sich hier und jetzt bewußt entscheiden zu müssen: “Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.” (Mt 6,24; Lk 16,13)
Was ein EUROPA als Wertegemeinschaft  für uns bedeutet, das legte kürzlich der Präsident des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, anlässlich eines Festaktes zum Ende des Jubiläumsjahres „Unterm Sternenmantel – 1000 Jahre Bistum Bamberg“ dar. Eine kurze Zusammenfassung seiner Rede „Europas Perspektiven auf dem Fundament christlicher Werte“:
“Ohne seine christlichen Wurzeln sei Europa nicht zu erklären, so Pöttering. Die großen Errungenschaften der Antike und die Kraft des christlichen Glaubens hätten das Antlitz des Kontinents geprägt. Zwar werde es im Reformvertrag der Europäischen Union keinen Gottesbezug geben. Aber auch ohne einen ausdrücklichen Gottesbezug hätten die christlichen Werte Eingang in den Reformvertrag gefunden, erklärte Pöttering. Dazu gehörten die Würde des Menschen, die Sicht des Menschen als Person, die für sich und die Gemeinschaft verantwortlich ist, die Menschenrechte sowie die Prinzipien der Solidarität und Subsidiarität. „Die Europäische Union muss an allererster Stelle als Wertegemeinschaft bestehen. Sie muss unermüdlich und ohne Abstriche für die Würde des Menschen eintreten und sie muss den Dialog aller Kulturen fördern“, forderte Pöttering nachdrücklich.
Um ihr Ziel zu erreichen, seien Werte wie Frieden, die Würde des Menschen, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, das Bewusstsein der eigenen Wurzeln, Vielfalt, Einheit, Weltoffenheit, die Bewahrung der Schöpfung, der Dialog der Kulturen und Zuversicht unerlässlich. „In der Welt von heute, im Zeitalter von Globalisierung, Klimawandel und dem Ringen um eine stärkere Rolle der Vereinten Nationen können wir Europäer als Rechts- und als Wertegemeinschaft eintreten für die Würde des Menschen und den Dialog der Kulturen und Religionen.“ Um Europa aus dem Geist seiner Werte zu bauen, brauche es Geduld, sagte Pöttering. Der Präsident des Europäischen Parlaments wies auf eine Persönlichkeit hin, die eine starke Symbolkraft für Europa hat: Den verstorbenen Papst Johannes Paul II.. Er habe gelehrt, „Europa aus der Kraft seiner zwei Lungen zu verstehen – der westlich, germanisch-romanischen, und der östlichen, der slawisch-byzantinischen“. Beide Lungenflügel gehörten zusammen, sie bildeten die Einheit der kulturellen Identität Europas. Wenn sich Europa seiner christlichen Grundlagen bewusst sei, gehe es den besten Weg in die Zukunft.”
(aus: Homepage der Erzdiözese Bamberg; die Rede von Prof. Dr. Pöttering als PDF-Datei)
Der Präsident des Europäischen Parlaments hatte in seiner beeindruckenden Rede, jeweils einem Stern auf der Europafahne, einen der oben genannten zwölf Werte zugeordnet. So finden die 12 (Werte-)Sterne eine allgemeinverständliche Bedeutung und man könnte es von daher bei dieser Interpretation des EU-Logos durch Pöttering belassen.

Was jedoch die Interpretation des Europasymbols betrifft, so möchte ich hier doch eher für eine allgemeingültige und grundlegende Systematik plädieren. Damit entgeht man nämlich der Gefahr, dass die Auswahl von Werten nach persönlichen Erachten erfolgt. Auch wenn die ausgewählten Werte in unseren Tagen überragende Relevanz haben und so von der großen Erfahrung Pötterings in der EU erzählen, so unterliegt diese gelungene Interpretation der 12 Sterne der EU-Fahne letztendlich einer subjektiven “Wertsetzung”. Zudem muß eine Auslegung der EU-Fahne, wenn sie gelingen soll, gleichermaßen aus christlichen wie humanistischen Quellen schöpfen.

Versuchen wir vorabden blauen Hintergrund der Europafahne zu klären. BLAU verbinden wir beispielsweise mit Himmel und Freiheit. Aber wir verbinden diese (kühle) Farbe, der Ferne und Weite, dieser Farbe des Wassers, der Farbe unseres Planeten im Weltenall mit  noch viel mehr. BLAU führt uns zu dem was Größe hat, von Erhabenheit erfüllt ist, verweist uns auf Sachlichkeit (vgl. dazu “wohltuende Kühle” im hitziger Diskussion) bis hin zum “blauen Blut”, zu dem was einst den “Adel” gekennzeichnet hat. Aus gutem Grund verbinde ich daher die Farbe BLAU mit dem, was wir heutzutage im Begriff von der WÜRDE DES MENSCHEN versuchen zu bündeln (vgl. dazu auch die Symbolkraft eines Sternenmantels hinsichtlich der kaiserlichen Würde eines Heinrichs II.). Der Hintergrund der Fahne EUROPAS steht also demnach für MENSCHENWÜRDE, dieser einzigartigen Mischung von Freiheit  und Ehre - so wie der berühmte Philosoph Immanuel Kant, ausgehend von der MENSCHHEIT in unserer Person, diesen Begriff von der WÜRDE DES MENSCHEN in seinen Schriften bedacht hat. Das BLAU der Europafahne ist demnach nicht nur ein Hintergrund, sondern steht symbolisch für die die eigentliche Grundlage EUROPAS. Denn auf der WÜRDE DES MENSCHEN baut in der Tat die äußere ORDNUNG wie auch das innere ZIEL EUROPAS auf. In einem Statement zu seinem Vortrag, verweist der Präsident des europäischen Parlaments, nochmals ausdrücklich auf diese gemeinsame Grundlage der EUROPÄISCHEN UNION als Wertegemeinschaft:
PÖTTERINGS STATEMENT ZUR ZENTRALEN BEDEUTUNG VON MENSCHENWÜRDE (zum Anhören)
In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch der Verweis auf einen offenen Brief an unseren Bundespräsidenten von Interesse. Mit Blick auf die zentrale Bedeutung der WÜRDE DES MENSCHEN, habe ich diesen vor bald zwei Jahren geschrieben, um für die Einführung eines neuen Staatsfeiertages am 1. Mai zu werben: Einen TAG DER WÜRDE!

Der STERNENKRANZ mit seinen ZWÖLF STERNEN, die sich leuchtend vom BLAU der Fahne abheben, verweisen uns also symbolisch auf die äußere ORDNUNG und das innere ZIEL EUROPAS. Um jedoch eine systematische Interpretation des STERNENKRANZES zu bewerkstelligen, bedarf es allerdings der weit verbreiteten Zahlensymbolik, wie sie schon seit alters her mit der Zahl ZWÖLF verbunden wird. Die Zahl ZWÖLF steht, wie bereits angedeutet, für die vollkommene Einheit. Die Zwölf ist nämlich das Produkt aus der Dreifaltigkeit und den vier Elementen. Die Zahl DREI steht also für das GÖTTLICHE und die Zahl VIER für das IRDISCHE. Man könnte auch sagen, dass sich in den Zahlen DREI und VIER das JENSEITS und das DIESSEITS spiegeln. Zwischen dem JENSEITS und dem DIESSEITS spannt sich das Bewußtsein des Menschen auf. Diese “Spannweite” des MENSCHEN zwischen SMS (Sonne-Mond-Sterne) und TNT (Tier-Natur-Tod) habe ich in meinen Ausführungen zu MuVaNa dargestellt. Zusammenfassend könnte man sagen, dass der MENSCH zu seiner Vollkommenheit, also zu seiner MENSCHWERDUNG sowohl das DIESSEITS als auch das JENSEITS braucht - denn ER ist letzen Endes das Produkt von VIER und DREI: Ganz MENSCH und ganz GOTT! Dies alles bündelt sich in dem Namen für MENSCHHEIT schlechthin: “CHRISTUS” - von daher ist auch das Wort Jesu zu verstehen:
“Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben” (Joh 13,6)
und dieses Wort steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem folgenden Bibelwort:
“Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.” (Gen 1,27)

Diesen großen Zusammenhang zur MENSCHWERDUNG versuche ich auf meinen Internetseiten zum JESUANISCHEN IMPERATIV und CHRIST-SEIN nachzugehen.

Wie kann aber nun eine Systematik, die dem vollkommenen Kreis dieser 12 Sterne entspricht und sowohl christliche wie humanistische Elemente enthält, angedacht werden. Dazu dient uns vorab die farbliche Unterscheidung der Sterne:

EU-logo_4

 

Die Farbgebung ist meinem Denk4-Ansatz entnommen und steht in dieser Anordnung für die
Einheit der vier großen “HÄUSER EUROPAS”, in denen es wahrlich viele verschiedene “Wohnungen” gibt,
also im wirklichen Leben der Europäer eine unglaublich bunte Vielfalt in allen HÄUSERN vorzufinden ist:

(die Unterscheidung lehnt sich an den Gesellschaftsentwurf des Philosophen Johannes Heinrichs an):
Das HAUS DER RELIGION
Das HAUS DER KULTUR
Das HAUS DER POLITIK
(im engeren Sinne)
Das HAUS DER WIRTSCHAFT

Die DREI STERNE einer farblichen Gruppe stehen für das GÖTTLICHE PRINZIP, das in jedem der vier HÄUSER zum Tragen kommt. Das GÖTTLICHE PRINZIP offenbart sich uns in den klassischen Werten, den TUGENDEN. In den jeweiligen Tugenden bündeln sich christliche wie auch humanistische Werte. Die christlichen Tugenden sind HOFFNUNG, GLAUBE, LIEBE und verweisen unmittelbar auf das JENSEITS des MENSCHEN und die so genannten Kardinaltugenden, die aus den humanistischen Quellen schöpfen, sind BESONNENHEIT, GERECHTIGKEIT, KLUGHEIT und TAPFERKEIT. Diese verweisen uns auf das DIESSEITS des MENSCHEN. Die Anzahl von jeweils drei Sternen verweisen also auf die christlichen Tugenden, die sozusagen über jedem HAUS leuchten und so den Menschen EUROPAS den Weg vom DIESSEITS ins JENSEITS weisen. DREI STERNE stehen also für das innere Ziel EUROPAS. Dem gegenüber stehen die VIER farblich unterschieden STERNGRUPPEN für die äußere Ordnung EUROPAS. Diese Ordnung EUROPAS in vier große HÄUSER entspricht dem DIESSEITS. Mit einem Bild vom “Pferdewagen” verglichen: Die christlichen Tugenden ziehen in gewisser Weise als “Pferde” den “Wagen” der jeweiligen “Kardinaltugend”, die wir jetzt auch “Haustugend” nennen können, nach oben, also in (christliche) Höhen, die immer mehr der Würde des Menschen entsprechen.
Die Ordnung EUROPAS, vom Sternenkranz ausgehend, lässt sich der besseren Übersicht wegen, auch gut in einem sogenannten Quaternio (mehr dazu hier) darstellen, in dem die vier TUGENDEN DES DIESSEITS jeweils einem HAUS zugeordnet werden:

DAS EUROPA-QUATERNIO

Bitte Leserichtung des Quaternio beachten: GRÜN-BLAU-GELB-ROT! Sehr Wichtig! (Vgl. auch hier)

HAUS DER KULTUR
Klugheit

HAUS DER RELIGION
Tapferkeit

HAUS DER POLITIK
Gerechtigkeit

HAUS DER WIRTSCHAFT
Besonnenheit

Wie das Denken die einzelnen HÄUSER prägt, das habe ich in persönlichen Gedanken zu Kants moralischen Gesetz in uns, schon einmal versucht etwas aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang dürfte auch der Verweis auf die Vier Tafeln der ZEHN GEBOTE und die kurze Darstellung auf die ACHT TODSÜNDEN als sinnvolle Ergänzung von Interesse sein.

So hoffe ich nun, dass die Sterne EUROPAS uns Europäer einen guten und vernünftigen Weg in die Zukunft der MENSCHHEIT weisen, einer Zukunft in der sich zunehmend auch MENSCHLICHKEIT auf dieser einen Welt zu entfalten vermag - sozusagen das europäische Produkt aus den Zahlen DREI und VIER ein praktiziertes Argument für den ersehnten Frieden auf dieser Welt wird. Vielleicht gelingt anhand des Beispiels eines wahrhaftigen EUROPAS, den Vereinten Nationen dann endlich auch der Sprung aus der gegenwärtigen Stagnation und die UNO wird endlich das politische Instrumentarium der ganzen MENSCHHEIT, das wirksam einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg zum Weltfrieden leistet.

In unseren Tagen herrscht nun,
in dem einst so zerstrittenen und kriegerischen EUROPA,
ein einigermaßen friedliches Nebeneinander der Völker.
Für ein  zukünftiges friedliches Miteinander der Völker EUROPAS,
werden gegenwärtig die Weichen gestellt.

Warum sollte in fernerer Zukunft nicht auch
in der zerstrittenen und kriegerischen WELT,
ein einigermaßen friedliches Nebeneinander der Völker
wirklich Wirklichkeit werden können?
Vielleicht wird so ein wahres Miteinander der Völker dieser Welt in Frieden
trotz aller (derzeitiger) Resignation und Hoffnungslosigkeit möglich?

Ein jeder stelle sich deshalb die Frage:
Was ist der größte Wunsch der MENSCHheit?

Sie wissen es nicht?
Dann fangen Sie bei sich selbst an und klicken:
HIER!

 

Vielleicht konnte ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, mit diesen Ausführungen, die ja noch in keinster Weise Vollständigigkeit beanspruchen, dennoch schon ein paar hilfreiche Anregungen geben, über das EUROPA unserer Kinder und Kindeskinder nachzudenken. Vielleicht konnte ich ja auch Ihr Interesse für den christlichen Glauben (neu) wecken. Darüber würde ich mich natürlich ganz besonders freuen. Gerne stehe ich auch für alles, was ich da so an (gewagten) Gedanken veröffentlicht habe, Rede und Antwort!

In welchem Zusammenhang ist nun diese Homepage www.muvana.de oder www.sternenmantel.de mit meiner anderen Homepage www.denk4.de zu sehen. Diese Site hier ist eher inhaltlich orientiert und enthält vor allem eine Art religiös-politischer Gedankensammlung, deren verschiedene Themenbereiche ich im Laufe der Zeit systematisch aufzuarbeiteten und in vernünftige und allgemeingültige Zusammenhänge zu stellen versuche. Die denk4-Site dagegen ist eher an einer formalen Systematik ausgerichtet und dient vor allem der Darstellung eines neu entwickelten Schemas ganzheitlichen Denkens.
Zusammenfassend wäre noch zu sagen:
Ob jetzt diese inhaltlichen Seiten oder die eher formalen Seiten - es geht mir auf den beiden Internetseiten um die systematische und möglichst ganzheitliche Erschließung der  “WÜRDE DES MENSCHEN”, die meiner Einsicht nach nur mittels des JESUANISCHEN IMPERATIV getragen von LIEBE, in ihrer wahrhaft unfassbaren Größe zu erahnen ist.

In christlicher Verbundenheit
Ihr Franz Eisend

 

 

Noch ein apokalytisches Wort zur
ORDNUNG IM DIESSEITS
zu den vier großen Häusern EUROPAS

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“Ich sah: Ein Sturmwind kam von Norden, eine große Wolke mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glänzendes Gold. Mitten darin erschien etwas wie vier Lebewesen. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen. Jedes der Lebewesen hatte vier Gesichter und vier Flügel. Ihre Beine waren gerade und ihre Füße wie die Füße eines Stieres; sie glänzten wie glatte und blinkende Bronze. Unter den Flügeln an ihren vier Seiten hatten sie Menschenhände. [Auch Gesichter und Flügel hatten die vier.] Ihre Flügel berührten einander. Die Lebewesen änderten beim Gehen ihre Richtung nicht: Jedes ging in die Richtung, in die eines seiner Gesichter wies. Und ihre Gesichter sahen so aus: Ein Menschengesicht (blickte bei allen vier nach vorn), ein Löwengesicht bei allen vier nach rechts, ein Stiergesicht bei allen vier nach links und ein Adlergesicht bei allen vier (nach hinten). Ihre Flügel waren nach oben ausgespannt. Mit zwei Flügeln berührten sie einander, und mit zwei bedeckten sie ihren Leib. Jedes Lebewesen ging in die Richtung, in die eines seiner Gesichter wies. Sie gingen, wohin der Geist sie trieb, und änderten beim Gehen ihre Richtung nicht. Zwischen den Lebewesen war etwas zu sehen wie glühende Kohlen, etwas wie Fackeln, die zwischen den Lebewesen hin- und herzuckten. Das Feuer gab einen hellen Schein, und aus dem Feuer zuckten Blitze. Die Lebewesen liefen vor und zurück, und es sah aus wie Blitze. Ich schaute auf die Lebewesen: Neben jedem der vier sah ich ein Rad auf dem Boden. Die Räder sahen aus, als seien sie aus Chrysolith gemacht. Alle vier Räder hatten die gleiche Gestalt. Sie waren so gemacht, daß es aussah, als laufe ein Rad mitten im andern. Sie konnten nach allen vier Seiten laufen und änderten beim Laufen ihre Richtung nicht. Ihre Felgen waren so hoch, daß ich erschrak; sie waren voll Augen, ringsum bei allen vier Rädern. Gingen die Lebewesen, dann liefen die Räder an ihrer Seite mit. Hoben sich die Lebewesen vom Boden, dann hoben sich auch die Räder. Sie liefen, wohin der Geist sie trieb. Die Räder hoben sich zugleich mit ihnen; denn der Geist der Lebewesen war in den Rädern. Gingen die Lebewesen, dann liefen auch die Räder; blieben jene stehen, dann standen auch sie still. Hoben sich jene vom Boden, dann hoben sich die Räder zugleich mit ihnen; denn der Geist der Lebewesen war in den Rädern. Über den Köpfen der Lebewesen war etwas wie eine gehämmerte Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie ein strahlender Kristall, oben über ihren Köpfen. Unter der Platte waren ihre Flügel ausgespannt, einer zum andern hin. Mit zwei Flügeln bedeckte jedes Lebewesen seinen Leib. Ich hörte das Rauschen ihrer Flügel; es war wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen, wie die Stimme des Allmächtigen. Wenn sie gingen, glich das tosende Rauschen dem Lärm eines Heerlagers. Wenn sie standen, ließen sie ihre Flügel herabhängen. Ein Rauschen war auch oberhalb der Platte, die über ihren Köpfen war. Wenn sie standen, ließen sie ihre Flügel herabhängen. Oberhalb der Platte über ihren Köpfen war etwas, das wie Saphir aussah und einem Thron glich. Auf dem, was einem Thron glich, saß eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah. Oberhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas wie glänzendes Gold in einem Feuerkranz. Unterhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas wie Feuer und ringsum einen hellen Schein. Wie der Anblick des Regenbogens, der sich an einem Regentag in den Wolken zeigt, so war der helle Schein ringsum. So etwa sah die Herrlichkeit des Herrn aus. Als ich diese Erscheinung sah, fiel ich nieder auf mein Gesicht. Und ich hörte, wie jemand redete.

Er sagte zu mir: Stell dich auf deine Füße, Menschensohn; ich will mit dir reden. Als er das zu mir sagte, kam der Geist in mich und stellte mich auf die Füße. Und ich hörte den, der mit mir redete. Er sagte zu mir: Menschensohn, ich sende dich zu den abtrünnigen Söhnen Israels, die sich gegen mich aufgelehnt haben. Sie und ihre Väter sind immer wieder von mir abgefallen, bis zum heutigen Tag. Es sind Söhne mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen. Zu ihnen sende ich dich. Du sollst zu ihnen sagen: So spricht Gott, der Herr. Ob sie dann hören oder nicht - denn sie sind ein widerspenstiges Volk -, sie werden erkennen müssen, daß mitten unter ihnen ein Prophet war. Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen, hab keine Angst vor ihren Worten! Wenn dich auch Dornen umgeben und du auf Skorpionen sitzt, hab keine Angst vor ihren Worten, und erschrick nicht vor ihrem Blick; denn sie sind ein widerspenstiges Volk. Du sollst ihnen meine Worte sagen, ob sie hören oder nicht, denn sie sind widerspenstig. Du aber, Menschensohn, höre, was ich zu dir sage. Sei nicht widerspenstig wie dieses widerspenstige Volk! Öffne deinen Mund, und iß, was ich dir gebe. Und ich sah: Eine Hand war ausgestreckt zu mir; sie hielt eine Buchrolle. Er rollte sie vor mir auf. Sie war innen und außen beschrieben, und auf ihr waren Klagen, Seufzer und Weherufe geschrieben.” (Ezechiel 1-2)

 

... und ein apokalytisches Wort zum
ZIEL IM JENSEITS
zur MENSCHHEIT

Sternenmantel1

“Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr. Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. ...
Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels. Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore. Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. ... Die zwölf Tore sind zwölf Perlen; jedes der Tore besteht aus einer einzigen Perle. Die Straße der Stadt ist aus reinem Gold, wie aus klarem Glas. Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Die Völker werden in diesem Licht einhergehen, und die Könige der Erde werden ihre Pracht in die Stadt bringen. Ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen - Nacht wird es dort nicht mehr geben. Und man wird die Pracht und die Kostbarkeiten der Völker in die Stadt bringen. Aber nichts Unreines wird hineinkommen, keiner, der Greuel verübt und lügt. Nur die, die im Lebensbuch des Lammes eingetragen sind, werden eingelassen.” (Offenbarung 21,1-27)

 

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