DENK4 DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST

“Niemand kann zwei Herren dienen;
er wird entweder den einen hassen und den andern lieben,
oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten.
Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.”

(Mt 6,24)

... deshalb:

Ein Aufruf
zum gemeinsamen Auszug
aus dem Sklavenhaus
der globalen Kapital-Wirtschaft


(vorrangig für Menschen guten Willens,
die sich dem christlichen Glauben verbunden fühlen)

 

Unser aller Problem: Die Wirtschaft

Zwei für sich sprechende Zitate zum Thema “Kapital-Wirtschaft”:

”Trotz des heiligen Versprechens der  Völker, den Krieg für alle Zeiten zu Ächten, trotz des Rufes der Millionen "Nie  wieder Krieg", entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muss ich es  sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, dass es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir  vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen. Ich sehe die kommende  Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik lässt die Wirtschaft  rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen  Kriegsverluste rasch erfolgen und durch ein Überangebot den Zins drücken. Das  Geld wird gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große  Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen."
Silvio Gesell, im Jahre 1918. - 21 Jahre vor dem  Zweiten Weltkrieg.

“99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht,  sie erklärt es sogar als 'nicht existent'. Solange wir aber die Geldwirtschaft  nicht als Problem erkennen, ist keine ökologische Wende  möglich."
Prof. Hans-Christoph  Binswanger


Fachkundige Problematisierung des Themas 
und gelungene Darstellung
komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge
(wenn auch recht einseitig!) finden sich unter:

www.humanwirtschaft-berlin.de
www.humanwirtschaftspartei.de
www.humanwirtschaft.de

 

 

Unser aller Ziel: Der Weltfrieden

 d.h. jedem Menschen auf dieser Welt, wird ein Leben in Würde ermöglicht!

Betreffs eines großen Vorhabens hat uns Antoine de Saint-Exupéry
ein gar treffliches und zugleich auch sehr anschauliches Wort hinterlassen:

„Wenn du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht Leute zusammen,
um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten,
Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern wecke in ihnen die Sehnsucht
nach dem weiten, endlosen Meer.“


Von ähnlicher Aussagekraft sind auch folgende bekannte Worte:
„Wenn einer allein träumt, dann bleibt es ein Traum.
Wenn aber alle gemeinsam träumen, dann wird es Wirklichkeit.“

Dom Helder Camara


„Die Träume von gestern sind die Hoffnungen von heute
und die Realitäten von morgen.“

Unbekannt


Letztendlich handelt es sich bei diesem vernünftigen „Friedens-Angebot“ in gewisser Weise um einen “Sprung in den Glauben“ (Søren Kierkegaard). Für denjenigen der springt, wird die „Würde des Menschen“ zum Weg, zur Wahrheit und zum Leben.
Für denjenigen der zögert oder gar nicht wagt zu springen, wird dieser erneuerte Glaube bestenfalls „gleichgültig“ neben vielen anderen „Wahrheiten“ stehen.
Aber überlegen Sie selbst: Was bringt uns Menschen wirklich weiter?

Der Relativismus als Wahrheit
oder die Würde des Menschen als Wahrheit.

Insbesondere möchte ich Sie, wenn Sie sich christlichen Werten verbunden fühlen, zu diesem Sprung in den erneuerten Glauben ermutigen.
Die Vernunft wird Ihnen dabei ein guter Ratgeber sein!

 

 

Der Weg:

Das zentrale Gespräch:

Wenn wir nur annähernd soviel
über die Würde des Menschen reden würden
wie wir über das Geld reden
und wenn wir unsere Würde besingen würden
wie wir die Liebe besingen,
dann würde diese Welt wahrlich eine ganz andere sein!



Der konkrete Ausgangspunkt:

Grundsätzliches Vertrauen
auf den „Kristallisationskeim Menschenwürde“

Suchet zuerst die Würde des Menschen zu schützen und zu achten und alles andere, was ihr zu einem Leben in Fülle braucht, wird euch hinzu gegeben werden! (vgl. dazu Mt 6,33)



 

 

Die konkreten Schritte zum Weltfrieden:



1. Konzentrierte Diskussion um die „Würde des Menschen“

Um eine neue und grundlegend erweiterte Diskussion zum Artikel 1,1 unseres Grundgesetzes in Gang zu bringen, sollte zuallererst – und das durchaus provokant und aufrüttelnd – für einen „neuen Staats-Feiertag“ geworben werden. Vor allem sollte diese Diskussion verstärkt auch in den christlichen Kirchen und Gemeinden geführt werden!
Das eigentliche Ziel, das während der öffentlichen Diskussion um einen „Tag der Menschenwürde“ im Blick behalten werden sollte, ist das bewusste Zusammendenken der grundlegenden Begriffe „Würde“, “Familie” und „Arbeit“. Mit einer solchen Diskussion könnte ein neues breites öffentliches Bewusstsein für die grundlegenden Möglichkeiten einer gemeinsamen und verantworteten Lebensgestaltung mit Hilfe von Kirche(n) und Staat aufgebaut werden. Die vorgegebene Gesprächs-Grundlage „Tag der Menschenwürde“ wäre sozusagen eine Art Konzentrationshilfe, damit die Diskussion nicht – wie so vieles andere in unserer „gleichgültigen Zeit“ – vorzeitig im Beliebigkeitsgeschwätz endet.
 
Als Initialzündung einer solch breit angelegten Volksdiskussion könnte ein offener Brief an den Bundespräsidenten als „obersten Staatspfleger“, an unsere Volksvertreter, an die Bischöfe, … sein – eigentlich an alle Verantwortlichen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Kirche.
Ein Entwurf eines offenen Briefes an den Bundespräsidenten beispielsweise ist bereits auf dieser Site vorliegend; ein sehr günstiger Zeitpunkt wäre beispielsweise eine breit angelegte Veröffentlichung vor dem 1. Mai 2008 über die Massenmedien! Im Jahre 1948 wurden auf Herrenchiemsee die Grundlagen für unser Grundgesetz erarbeitet.

 

2. Konkretes praktisches miteinander Handeln vor Ort

2.1 Bildung einer (von) Glaubens-Gemeinschaft(en):
Schon in der Bibel steht die Überzeugung: „Glaube kann Berge versetzen!“
Es liegt in der Natur der „Würde“, dass sich viele Menschen ernsthaft und konzentriert, bei einer breit angefachten öffentlichen Diskussion auf eine weiterführende Auseinandersetzung in Bezug auf die „Würde des Menschen“ einlassen werden. Spätestens dann, wenn zunehmend auch die ganz persönliche Auseinandersetzung gesucht wird, wäre die Gründung einer Bewegung z.B. unter der Bezeichnung GAWF (=Gemeinschaft für Arbeit-Würde-Familie) wohl sehr hilfreich. Diese Gemeinschaft könnte natürlich bei ausreichendem Interesse auch schon früher gegründet werden, wenn sie der Identitätsfindung der Menschen, die sich dieser Idee verbunden fühlen, dienlich ist.
Wenn sich Menschen bewusst zusammentun, weil sie einzig und allein durch ihre gemeinsame Hoffnung auf das Leben eines jeden Menschen in Würde, eine tiefe Verbundenheit untereinander verspüren, dann könnte in diesem Sinne auch von einer „Gemeinschaft im Glauben“ gesprochen werden. So gesehen würden Menschen also ihre Kräfte unabhängig von Kirche und Religion in einer neuen Glaubensgemeinschaft bündeln, um so unser aller Zukunft nachhaltig mitzugestalten. Damit würde sich auf ganz neue Art und Weise auch das Wort erfüllen: „Wer glaubt ist nie allein!“

Wichtig dabei ist jedoch das Folgende:
Vorerst einzige Bedingung für eine solche „Mitgliedschaft“ in der GAWF wäre eine Art von „persönlichem Glaubensbekenntnis“ mit ungefähr folgendem Inhalt:

„Ich orientiere mich bei meiner Lebensgestaltung bewusst an folgender Leitidee:
Jedem Menschen in unserem Land,
sollte ein Leben in Würde ermöglicht werden!


Ich vertraue dabei absolut, auf die folgende Wahrheit und Verheißung:
Suchet zuerst die Würde des Menschen
in der Familie und bei der Arbeit zu schützen und zu achten
und alles andere, was ihr zu einem Leben in Fülle braucht,
wird euch hinzu gegeben werden!“



Was letztendlich für die angestrebte Neugestaltung unserer Gesellschaft wirklich von Nöten sein wird, das bleibt erst einmal dem Einfallsreichtum des jeweiligen GAWF’lers und seiner persönlichen Lebensgestaltung überlassen. Es geht in erster Linie um eine Art “Solidargemeinschaft in Würde”, die sich durch ihre gemeinsame Hoffnung auf ein Leben in Würde aller Menschen verbunden weiß.
Gerade hier gilt die alte Volksweisheit: „Gut Ding braucht Weil’!“
Es wird daher noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die ersten „brauchbaren Früchte“ dieses wachsenden Bewusstseins von unserer Würde allgemein hin zu sehen sind. Mit der Zeit wird jedoch wie von selbst aus einer ungeheuren Vielfalt an Ideen und Handlungen, genau das an Hilfreichem immer deutlicher hervortreten, was wirklich allgemein sinnvoll und wirksam für eine gemeinsame und verantwortete Lebensgestaltung ist – aber auch das, was dies eben nicht ist.


2.2 Für die Christen in unserem Land,
gibt es noch eine weitere effektive Möglichkeit zu handeln:

Da Christen in Deutschland noch vorwiegend in der katholischen wie evangelischen Kirche organisiert sind, bedarf diese Leitidee von einem Leben in Würde vorab auch der eindeutigen Klärung des Verhältnisses von Staat und Kirche(n)im Anschluss dann wohl auch anderer Religionen (wie Islam, …) und Weltanschauungen.
 

„Im Schnittpunkt von kirchlichem Auftrag und politischer Aufgabe
steht der Respekt gegenüber der Würde des Menschen.“

(Die deutschen Bischöfe, Gerechter Friede, Nr. 66, Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Bonn 2000, unter Abschnitt 58)

Dieser gemeinsame „Schnittpunkt“ von Staat und Kirche(n) bedeutet – jedenfalls für Deutschland – die bewusste Anbindung der deutschen Amtskirche(n) an den Artikel 1,1 GG. Die inhaltliche Aussage dieses vorstaatlichen Grundgesetzartikels sollte für Christen im Zusammenhang von Gottes Heilsgeschichte gesehen werden, denn in gewisser Weise spricht gerade hier, das bisher unerhörte „Wort Gottes“ zu uns Menschen.
Als Konsequenz hätte dieser erneuerte Glaube dann entscheidende Auswirkung auf das Selbstverständnis von kirchlicher Gewalt und der praktischen Auslegung des Kirchenrechts:

  • gründliche Revision des Selbstverständnisses von Amtskirche(n) in Deutschland durch die Erneuerung von Gottes heiligen und ewigen Bund (Der erneuerte Glaube "DEUS ET DIGNITAS ET CARITAS EST" erfordert die Neudefinition/-übersetzung des Christus-Begriffes in unsere Zeit).
  • dies bewirkt im Anschluss eine weltweite und grundsätzliche Neuausrichtung und damit innere Zusammenführung der christlichen Kirche(n) nach Gottes Heilsplan. Der LIEBE GOTTES wegen, besinnt sich das Christentum auf den Bund Gottes und wandelt sich zu einer wahren Religion der Würde, aus der dann schließlich die wahre Religion der Liebe hervorgehen wird. Zu dieser wahren Religion der Liebe werden dann alle Völker dieser Welt ziehen:
    “Nach Zion fragen sie, dorthin ist ihr Blick gerichtet. Sie kommen und verbünden sich mit dem Herrn zu einem ewigen, unvergeßlichen Bund.” (Jer 50,5)
     
  • praktische Anknüpfung des erneuerten Glaubens vor Ort erfolgt dabei durch konzentrierte Werbung und Aufklärung für das Familienwahlrecht beispielsweise bei zukünftigen Pfarrgemeinderatswahlen (d.h., das Wahlrecht wird unmittelbar an die Würde des Menschen gebunden); erklärtes Ziel sollte die einheitliche Umsetzung des Familienwahlrechts in den christlichen Gemeinden Deutschlands sein
    Und so würde das berühmte Wort des Psalmisten auch in unseren Tagen seine Erfüllung finden: Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, / deinen Gegnern zum Trotz; deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.“ (Ps 8,3)
  • von diesem “Wort Gottes” ausgehend, das sich dann durch das praktizierte Vorbild christlicher Gemeinden bei den Menschen Gehör verschafft, wird es zu einer umfassenden Bewusstmachung der Würde des Menschen innerhalb unserer Gesellschaft kommen und damit auch zum gründlichen Nachdenken über Menschenwürde anregen.. Diese Bewusstseinserweiterung und Sensibilisierung wird eine richtungsweisende Auswirkung auf die notwendige Grundsatzdiskussion um das Wahlrecht in der Bundesrepublik Deutschland haben - insbesondere auch vorangetrieben durch eine damit einhergehende neue Familienpolitik.

 

3. Wirksames Handeln auf politischer Ebene:

Wenn in unserem Land dann das Bewusstsein und die Sehnsucht, nach einem Leben in Würde für jedermann, in der Bevölkerung ausreichend angewachsen ist, dann sollte kraftvoll für den nächsten Schritt unter folgender Vorgabe geworben werden:

Notwendige Änderung der staatlich vorgegebenen Strukturen

  • einmal durch die Viergliederung der Demokratie
    nach dem Ansatz von Johannes Heinrichs
  • damit einhergehend auch eine vorrangig an der Familie orientierte Politik, die konsequenterweise mit der grundsätzlichen Neudefinition unseres Begriffs von „Arbeit“ einhergeht
    (dies würde logischerweise auch einem neuen und vernünftigen Selbstverständnis von Eigentum, Markt, Kapital und Geld förderlich sein)


Spätestens zu einem solchen Zeitpunkt wäre wohl auch die Gründung eines neuen Bündnisses angesagt: z.B. unter dem Namen BAWF  (=Bündnis für Arbeit-Würde-Familie). In der BAWF würden sich dann alle Parteien und Interessenverbände Deutschlands bündeln, die sich dem vorrangigen Leitgedanken: “Ein Leben in Würde für jedermann!“ verpflichtet fühlen.

 

4. Eine neue Verfassung

Wenn sich in der BAWF schließlich genügend Volk für dieses wahrlich „würdevolle Ziel“ gebündelt hat, dann ist endlich auch die Zeit dafür reif geworden, den letzten großen und alles entscheidenden Schritt zu tun:

  • Das deutsche Volk gibt sich eine neue Verfassung,
    die auf dem Artikel 1 GG aufbaut

    und die Viergliederung der demokratischen Strukturen und Gewalten zum Wohle des Volkes festschreibt.
  • Das deutsche Volk bestimmt dann, gemäß der neuen Verfassung, seine Volksvertreter mittels Familienwahlrecht.
  • Das deutsche Volk feiert diese „friedliche Revolution“
    am „Tag der Menschenwürde“
    .
    Unser Volk weiß sich seiner Vergangenheit in aller Verantwortung verbunden und begeht daher diesen Staatsfeiertag am 1. Mai eines jeden Jahres.

 

5. Vorbild für ein „Neues Europa“

Die neue Demokratie in Deutschland hätte dann eine unübersehbare Vorbildfunktion für Europa. Der Menschheit würde damit zugleich auch ein praktiziertes Argument einer erfolgreichen „Menschenwürdepolitik“ vorliegen. Diese neue Ausrichtung der Politik in Deutschland würde wohl im Laufe der Zeit zur Entstehung eines “Neuen Europa“ führen, das sich ganz einer „Menschenwürdepolitik“ verpflichtet weiß.

 

6. Vorbild für eine „Neue UNO“

Das „Neue Europa“ hätte dann eine durchaus anschauliche und ernstzunehmende Vorbildfunktion für die übrige Welt. Damit würde den Nationen dieser Welt endlich auch die so dringend benötigte „Starthilfe“ für eine würdevolle Neuorganisation der UNO vorliegen. Eine „Neue UNO“ vermag dann auch eine „Menschenwürdepolitik“ wirksam und weltweit durchzusetzen, die für den erhofften Weltfrieden unabdingbare Voraussetzung ist. Damit würde unter den Menschen und Völkern dieser Welt die „Neue UNO“ zum glaubhaften und berechtigten (äußeren/formalen) Hoffnungsträger des lang ersehnten Weltfriedens.