Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser täglich Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Mt 6, 9-13
Dieses Gebet lehrte Jesus seinen Jüngern.
Mit folgenden Gedanken versuche ich das, was Jesus uns mit diesem Gebet gerade heute sagen kann zu erfassen und hoffe damit, dem Vater Unser durch eine neue würdevolle Auslegung in Liebe gerecht zu werden.
Gerade in diesem Gebet Jesu wird die Glaubenswahrheit “DEUS DIGNITAS EST”, die uns vor allem durch das Alte Testament überliefert wird und die Glaubenswahrheit “DEUS CARITAS EST”, die uns vor allem durch das Neue Testament überliefert wird, in unvergleichlicher Weise gebündelt.
Prüfen Sie also jetzt selbst, ob das Evangelium Sie anspricht
und ein erneuerter Glaube Ihr Leben bereichern kann
Lassen Sie sich aber Zeit,
denn wie ein Roman lässt sich GOTTes Wort eben nicht lesen:
Vater unser im Himmel,
Auslegung von Franz Eisend
GOTT ist unser aller Schöpfer und treuester Begleiter durch unser Leben.
GOTT hat uns als SEIN Abbild geschaffen,
denn wir sind SEIN allerliebstes Geschöpf.
“Gott schuf also den Menschen als sein Abbild;
als Abbild Gottes schuf er ihn.
Als Mann und Frau schuf er sie.” (Gen 1,27)
GOTT unser Schöpfer ist wie eine liebende Mutter
oder ein liebender Vater zu uns, denn:
GOTT ist da und wird immer da sein – gerufen oder nicht gerufen!
Wir Menschen sind SEINE Kinder und ER liebt uns bedingungslos.
GOTT hat uns Menschen, ohne jede Bedingung,
ein Leben in Würde zugedacht.
Und so ruft GOTT uns Menschen,
gerade in unserer Würde, beim Namen.
GOTT sagt zu jedem von uns: „Du bist mein!“
geheiligt werde dein Name.
“Die Himmel rühmen die Herrlichkeit GOTTes,
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.” (Ps 19,1)
GOTTes Herrlichkeit offenbart sich in seiner Schöpfung
und damit zugleich ganz in der Würde des Menschen - in GOTTes Abbild:
“Seh' ich den Himmel, das Werk deiner Finger,
Mond und Sterne, die du befestigt:
Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst,
des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als GOTT,
hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.” (Ps 8,4-6)
Der Mensch in seiner Würde ist die Herrlichkeit GOTTes
und so heiligt der Mensch
gerade durch die Achtung und den Respekt
vor seiner Würde GOTTes heiligen Namen!
Die Herrlichkeit GOTTes ist also auch die Herrlichkeit des Menschen.
Die Würde des Menschen und die Heiligung von GOTTes Namen, sind also durch gegenseitige Angewiesenheit aufeinander, untrennbar miteinander verbunden - sie stehen in einer absolut direkten Beziehung zueinander: So wird durch die Heiligung von GOTTes Namen, die Würde des Menschen geheiligt und durch den Menschen in seiner Würde wird wiederum GOTTes Namen geheiligt.
Es gibt also keine Heiligung von GOTTes Namen ausserhalb der Würde des Menschen. Der Mensch in seiner unantastbaren Würde ist ein Beiwort von GOTTes heiligen Namen.
“So bezeugt der Geist selber unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.” (Röm 8,16)
Durch die Taufe auf den Namen GOTTes, des Vaters durch seinen Sohn im Heiligen Geist, wird daher dem Menschen die Auferstehung Jesu in Christus, also die Auferweckung in Würde zuteil, die GOTT durch seine unfassbare Herrlichkeit bewirkt.
“Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des VATERs von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein.” (Röm 6,4-5)
= Würde als Wesensmerkmal
Dein Reich komme.
Es geht um die tiefste Sehnsucht im Menschen, auf ein Leben wie einst im Garten Eden. Dieses Leben in GOTTes Frieden, das dem Menschen seit seiner Erschaffung an zugedacht ist, ist der Kern von GOTTes ewiger Verheißung, die ER uns Menschen in SEINEM heiligen und ewigen Bund seit jeher offenbart:
Der Mensch soll ein Leben, ganz gemäß seiner Würde führen.
Dann wird GOTTes Frieden unter den Menschen einkehren und GOTTes neue würdevolle Ordnung in Ewigkeit herrschen - die Menschen, ihrer Würde gemäß, im Königtum GOTTes leben.
Trachtet also zuerst nach einem Leben in Würde und alles andere,
was ihr braucht, wird euch hinzugegeben werden:
“Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;
denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden GOTT schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne GOTTes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt
und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt. ...
Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch:
Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe
des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.” (Mt 5,3-12;17-18)
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Seit Erschaffung der Welt ist die Schöpfung, durch GOTTes heiligen und ewigen Bund, darauf hin ausgerichtet, dass der Mensch seine Welt, die GOTT ihm in der Freiheit von Gut und Böse überantwortet hat, auf dem Fundament der Würde aufbaut und in allumfassender Liebe entfaltet.
“Denn: Als Abbild GOTTes hat er den Menschen gemacht.” (Gen 9,6)
“Bis zu Johannes hatte man nur das Gesetz und die Propheten. Seitdem wird das Evangelium vom Reich GOTTes verkündet, und alle drängen sich danach, hineinzukommen. Aber eher werden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur der kleinste Buchstabe im Gesetz wegfällt.” (Lk 16,16-17)
“Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!
Darin besteht das Gesetz und die Propheten.” (Mt 7,12)
“Der Sabbat ist für den Menschen da,
nicht der Mensch für den Sabbat.” (Mk 2,27)
“Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.” (Mt 12,7-8)
“Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.” (Joh 13,34-35)
= Würde als Gestaltungsauftrag
Unser täglich Brot gib uns heute.
Die Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben: ausreichend Nahrung, Dach über’m Kopf, körperliches Wohlbefinden, Sicherheit, ...
“Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, daß ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, daß ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? ...
Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles braucht. Euch aber muß es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.” (Mt 6,24-25;31-33)
(= Basics)
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Unser Umgang mit uns selbst und untereinander: Als Grundlage dient dazu der Respekt und die Achtung vor der eigenen Würde und der Würde des anderen.
Alle Menschen versündigen sich an GOTTes bedingungslos geschenkter Würde – keiner kann sich von dieser Verfehlung freisprechen:
“Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit GOTTes verloren.” (Röm 3,23)
Aber im Vertrauen auf Jesus Christus erfahren wir Vergebung und Versöhnung mit GOTT, denn GOTT selbst ermutigt uns in seiner bedingungslosen Liebe immerfort dazu – ER tut dies durch die immerwährende Erneuerung seines heiligen und ewigen Bundes mit uns Menschen. Von daher sind wir aufgerufen, um der Würde des Menschen willen „umzukehren“ und von daher uns immer wieder von neuem, mutig und in Liebe zu Gott, zu uns selbst und zu den Menschen, uns um Freiheit, Solidarität, Wahrheit und Gerechtigkeit bemühen - also uns um GOTTes Frieden hier auf Erden bemühen.
“Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so daß ihr euch immer noch fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!”
(Röm 8,15)
Daher sind wir befreit von der Last des Gesetzes, die dann entsteht, wenn der Mensch ohne Vertrauen auf GOTTes Weisheit für das Gesetz des Lebens erblindet. Von Blindheit geschlagen leitet der Mensch in seiner Angst und Orientierungslosigkeit zunehmend fehlgeleitet durch die in der Dunkelheit des grauen Alltags plötzlich aufleuchtenden Ausnahmesituationen, seine Gesetze für das alltägliche Leben ab. So ertränkt er schließlich mit einer Flut von Ausnahme-Gesetzen, die Schutz und Sicherheit vortäuschen, die Freiheit des Menschen - missachtet und verletzt damit also durch das (menschengemachte) Gesetz selbst die Würde des Menschen und entzieht somit der Liebe Gottes die Grundlage.
So verkehrt sich das ursprünglich Gute zum Bösen:
“Jetzt aber sind wir frei geworden von dem Gesetz, an das wir gebunden waren, wir sind tot für das Gesetz und dienen in der neuen Wirklichkeit des Geistes, nicht mehr in der alten des Buchstabens. ...
Da sie die Gerechtigkeit GOTTes verkannten und ihre eigene aufrichten wollten, haben sie sich der Gerechtigkeit GOTTes nicht unterworfen. Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht.”
(Röm 7,6; 10,3-4)
Und so erfüllt sich, im Vertrauen auf GOTTes heiligen und ewigen Bund, Jesu Wort:
“Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.” (Mt 11,28-30)
„Jesu Joch“ ist in der Tat erträglich, denn es geht um den Erhalt von Menschlichkeit, letztendlich um den Schutz und die Achtung unserer Würde. Wir sollen uns gemäß GOTTes Willen verhalten und auch danach handeln, damit SEIN Wille auf Erden geschieht: Die Goldene Regel, die Tugenden, die Zehn Gebote, und vor allem Jesu Liebesgebot helfen uns dabei!
(= Relations)
Und führe uns nicht in Versuchung,
Wir sollen unser ganzes körperliches, seelisches, intellektuelles und spirituelles Vermögen, auf ein Leben in Würde hin ausrichten. Dabei sollten wir uns davor hüten, uns von unserer gottähnlichen Entscheidungsfreiheit und kreativen Schaffenskraft blenden zu lassen. Denn unser gottähnliches Vermögen kann uns durchaus zur Hybris verleiten:
Spätestens dann, wenn wir in der von GOTT geschenkten Freiheit der Versuchung erliegen, dass wir Menschen durchaus selbst festlegen können (z.B. durch eine staatlich legitimierte demokratische Abstimmung; vgl. dazu auch die Weltanschauungen des Nationalsozialismus, des Kommunismus, ...), was für den Menschen Gut und Böse ist, also der Mensch sich in Verblendung die Erkenntnis von “Gut und Böse” selbst anmaßt - ja, spätestens dann wollen wir sein wie GOTT!
Denn nur GOTT hat letztendlich die Erkenntnis davon,
was Gut für den Menschen ist: nämlich, ein Leben in Würde!
Und was Böse für den Menschen ist: nämlich ein Leben ohne Würde!
In der demütigen Einsicht, dass wir GOTTes geliebtes Geschöpf sind, bemühen wir uns daher stets, unseren Anteil am großen Werk SEINER Gerechtigkeit, also den Frieden GOTTes unter den Menschen zu leisten.
Aus diesem Grunde gehen wir bewusst in der Verantwortung vor GOTT und den Menschen unserer täglichen Arbeit nach, d.h. wir werden mit unserem Tun und Handeln nicht bewusst Zielen dienen, die keinen Beitrag zu einem Leben in Würde leisten (vgl. dazu „Turmbau zu Babel“).
So arbeiten wir nicht nur um des Geldes wegen oder nur unserer Freiheit wegen oder nur um der Gleichheit oder der Solidarität unter den Menschen wegen, sondern wir arbeiten immer um der Würde des Menschen willen; arbeiten letztendlich für ein Leben in Würde! – Und alles andere, was wir brauchen, wird uns von GOTT, unser aller Vater im Himmel, dann dazu gegeben werden!
(= Rationals)
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Die berechtigte Hoffnung, dass jedem Menschen ein Leben in Würde zuteil wird und sich auf diese Weise, das Böse in der Welt selbst diskriminiert und so die wachsende Liebe unter den Menschen die Menschheit in den Frieden Gottes führt, also die Schöpfung Gottes ihre seit ewigen Zeiten ersehnte Erlösung und damit endgültige Erfüllung findet.
Das Gute ist ein Leben in Würde.
Das Böse ist ein Leben ohne Würde.
Das Böse kommt von daher, dass der Mensch in der Erkenntnis von Gut und Böse frei sein will. Das Böse kommt also nicht davon, dass er in seiner Freiheit ein Leben im Guten wie im Bösen zu führen vermag, sondern dass er in seiner Hybris, sich die würdelose Erkenntnis anmaßt selbst zu sagen, was Gut und was Böse für den Menschen sei (vgl. dazu auch die Weltanschauungen von Nationalsozialismus, Kommunismus, ...) - denn damit setzt er sich in teuflischer Verblendung GOTT gleich!
Aus diesem Grunde musste der Mensch auch den Garten Eden verlassen, um das Böse, das Leben ohne Würde und somit auch den Tod kennen zu lernen.
Denn der Tod ist die Erkenntnis, dass der Mensch vom Staub genommen wurde und zu Staub zurückkehrt – die Erkenntnis des Menschen von seiner absoluten Vernichtung ist also der Ursprung eines Lebens ohne Würde, der Ursprung des Bösen.
“Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub mußt du zurück.” (Gen 3,19)
Ein bewusstes Leben in GOTTes bedingungslos geschenkter Würde und Liebe dagegen, nimmt dem Tod seinen Stachel, das Böse – denn GOTTes unsterbliche und unvergängliche Herrlichkeit umkleidet in bedingungsloser Liebe den sterblichen und vergänglichen Menschen:
“Denn dieses Vergängliche muß sich mit Unvergänglichkeit bekleiden und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit. Wenn sich aber dieses Vergängliche mit Unvergänglichkeit bekleidet und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann erfüllt sich das Wort der Schrift: Verschlungen ist der Tod vom Sieg.
Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?” (1Kor 15,53-55)
Ganz im Vertrauen auf GOTTes Liebe, erkennt der Mensch in seiner Würde, dass sein Leben, ohne Wenn und Aber, einen wahrlich tiefen Sinn hat und er in GOTT nicht der Vernichtung preisgegeben ist.
Nein! – wir Menschen gehen eben nicht nur für ein ephemeres Dasein aus jahrmilliardealten Sternenstaub hervor, um dann wieder für ungezählte Jahrmilliarden zum Sternenstaub zurückzukehren.
Nein, wahrlich nicht! – “Denn wie in Adam alle sterben,
so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.” (1Kor 15,22)
Diese Gute Nachricht kann aber nur durch GOTTes Volk selbst,
also der Kirche, unter den Menschen verkündet werden.
Und so erlöst GOTT, durch seine Kirche, die Menschen von dem Bösen:
Als „Solidargemeinschaft der Sterblichen“, sind wir in der Taufe mit Jesus gestorben und vermögen nun, durch die Auferstehung in Christus, also unserer durch Gottes Herrlichkeit bewirkten Würde gemäß, füreinander in Liebe zu leben.
Als Gemeinschaft der Glaubenden tun wir dies im völligem Vertrauen auf GOTTES heiligen und ewigen Bund.
Von daher lautet der Auftrag der Kirche:
Das Vertrauen auf Gottes Bund stärken
und damit den Menschen vom Bösen erlösen!
“Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben:
Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben.
Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde.
Also schätzen wir von jetzt an niemand mehr nur nach menschlichen Maßstäben ein; auch wenn wir früher Christus nach menschlichen Maßstäben eingeschätzt haben, jetzt schätzen wir ihn nicht mehr so ein.
Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung:
Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt
und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.”
(2Kor 5, 14-18, vgl. dazu auch Röm 6)
(=Spirituals)
= Würde als Wirklichkeit
(vgl. dazu auch denk4-Ansatz auf www.denk4.de)
HEILSGESCHICHTE
GOTTES HEILIGER UND EWIGER BUND
UM DER WÜRDE DES MENSCHEN WILLEN
Das blau Geschriebene entspricht dabei
der würdevollen Beziehung des Menschen zu GOTT
und das rot Geschriebene dabei der würdevolle Beziehung
zu sich selbst und zu dem Mitmenschen
Dann sprach GOTT:
Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich.
Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres,
über die Vögel des Himmels, über das Vieh,
über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
GOTT schuf also den Menschen als sein Abbild;
als Abbild GOTTes schuf er ihn.
Als Mann und Frau schuf er sie.
(Gen 1,26-27)
Ich bin der Herr, dein GOTT
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Du sollst den Namen GOTTes nicht verunehren!
Gedenke, dass du den Sabbat heiligst!
Du sollst Vater und Mutter ehren.
Du sollst nicht töten!
Du sollst nicht ehebrechen!
Du sollst nicht stehlen!
Du sollst kein falsches Zeugnis geben
wider deinen Nächsten!
Du sollst nicht begehren deines nächsten Frau!
Du sollst nicht begehren deines nächsten Hab und Gut!
Höre, Israel, der Herr, unser GOTT,
ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen GOTT, lieben
mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
Als zweites kommt hinzu:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
(Mk 12,29-31, vgl. dazu auch Lev 19,18)
... und so findet mein Gesetz in Jesus Christus seine endgültige Erfüllung:
“Der Sabbat ist für den Menschen da,
nicht der Mensch für den Sabbat.”
(Mk 2,27)
Im Bewußtsein seiner Verantwortung
vor GOTT und den Menschen …
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen
ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
( Präambel und 1,1 GG)